#10 World Wide Studium: Das Auslandssemester

Shownotes

In dieser Folge von SPOTLIGHT ON: After School dreht sich alles um das Auslandssemester: von der ersten Idee bis zur Rückkehr. Gemeinsam mit Philip Kreis sprechen wir über persönliche Motivation, konkrete Planung und echte Erfahrungen vor Ort. Wir erklären den Unterschied zwischen Partnerhochschule und Freemover, geben einen ehrlichen Überblick zu Bewerbung, Finanzierung und wichtigen Formalitäten wie Learning Agreement oder Visum und teilen, was das Auslandssemester wirklich mit einem macht.

Themen dieser Folge:

  • Persönliche Motivation: Warum ins Ausland – und was hat es gebracht?
  • Für wen lohnt sich ein Auslandssemester – und für wen vielleicht nicht?
  • Partnerhochschule vs. Freemover: Unterschiede und Bewerbungsprozess
  • Fristen & Zeitplanung: Wie früh muss man anfangen?
  • Finanzierung: Erasmus+, Auslands-BAföG und Stipendien
  • Wohnungssuche im Ausland
  • Formalitäten: Learning Agreement, Kursanrechnung, Visum & Co.
  • Erfahrungsberichte: Ankommen, Alltag und was anders war als erwartet
  • Philips Vergleich: erstes vs. zweites Auslandssemester
  • Letzte Tipps: Was wir euch unbedingt mitgeben wollen

Quellen & Links:

Transkript anzeigen

00:00:03: Heute reden wir über eine Entscheidung, die viele im Laufe ihres Lebens und im Lauf ihres Studiums bereuen.

00:00:09: Nämlich sie nicht getroffen zu haben!

00:00:20: Ja,

00:00:32: du hast es schon gesagt.

00:00:33: Heute geht es um ein Herzsystemer für mir das Auslandssemester und dazu haben wir uns noch Unterstützung geholt.

00:00:40: Wir haben den Philipp heute!

00:00:42: Guten Morgen Philipp!

00:00:43: Hallo, schönen guten Morgen!

00:00:44: Möchtest Du Dich vielleicht kurz mal vorstellen wer Du so bist was Du so machst?

00:00:49: Ja sehr gerne.

00:00:50: also vielen Dank erstmal für die Einladung.

00:00:52: ich wurde von dir eingeladen weil ich als Experte ausgerufen wurde da ich in meinem Studium zwei Auslandsemesters sogar gemacht habe Und freue mich hier zu sein, ein bisschen mit euch zu teilen was für gute und aber auch schlechte Erfahrungen ich damit gemacht habe.

00:01:07: Direkt gerne mal vorweggenommen Ich hab größtens jetzt gute Erfahrungen damit gemacht und würde das auch jedenmals Herzen legen!

00:01:14: Ich hab ja auch einen Auslandssemester gemacht zwar nur eins allerdings Das heißt du bist quasi der Pro-Pro von uns beiden.

00:01:21: Interessant ist aber natürlich dass Du quasi an Partnerhochschulen warst und ich als Free Mover gegangen bin.

00:01:26: Das heißt, das kommen wir gleich mal drauf was da der Unterschied ist.

00:01:30: Aber dass wir auch nochmal diese verschiedenen Sichtweisen den Zuhörenden heute teilen.

00:01:36: Genau jetzt für euch Zuhörende ich habe keinen Auslandssemester gemacht und auch nie mit dem Gedanken gespielt Keine Ahnung irgendwie lag es einfach nicht auf meinem Blick.

00:01:45: Ich hab mich ganz wohl gefühlt in der Situation Und hab da irgendwie nicht das Verlangen dafür gespürt.

00:01:51: aber ich möchte mal wissen Was hat Dich bewegt Jan, warum wolltest du ins Ausland gehen?

00:01:58: Ja es ist schon liegt quasi glaube ich irgendwo in meiner Kindheit.

00:02:03: Ich war mit meinen Eltern oft weg und auch längerfristig weil mein Papa öfter längere Geschäftsreisen hatte und da kam es schon mal vor dass wir sechs bis acht Wochen irgendwo im Ausland waren Und irgendwie habe ich das immer so mitgenommen.

00:02:17: Das hat mir immer so Spaß gemacht.

00:02:18: Ich hab's total geliebt irgendwo zu sein, besonders in den USA.

00:02:22: Das hat mich immer sehr fasziniert insbesondere die Westküste und so kam irgendwie auch der Wunsch auf Boahmann-USA zu studieren.

00:02:32: das wäre so ein Traum.

00:02:34: Und das habe ich immer irgendwie begleitet und dann hab' ich jetzt abitur gemacht.

00:02:39: Das heißt Corona-Abby, also ich habe auch die erste Semester eigentlich komplett von zu Hause studiert und da war das irgendwie vom Tisch.

00:02:45: teilweise dürftest du ja auch ganz in den US einreisen Und da hat sich das quasi irgendwie erledigt gehabt, hab dann Master angefangen.

00:02:53: Da ging's dann wieder.

00:02:54: aber der Master war auch so kurz mit drei Semestern und dann irgendwie, zwar im zweiten Semester, ich sag, weißt du was?

00:03:00: Jetzt oder nie!

00:03:01: Man hat mich irgendwie informiert.

00:03:02: innerhalb keine Ahnung von ein halben Monaten habe ich das dann klar gemacht und zwei Monate später, zweieinhalb Wochen später saß ich in San Diego.

00:03:11: Das war eine sehr spontane Aktion Und ich bereue es absolut nicht.

00:03:16: Ich habe da so viel mitgenommen und so viele tolle Menschen kennengelernt, also für mich war das ein sehr spontanes Ding in meinem Master diese Entscheidung.

00:03:23: aber ich hab mir damit einen ja längerfristigen Wunsch sozusagen erfüllt.

00:03:29: Philipp du warst mit Sicherheit in deiner Kindheit nicht viel im Ausland?

00:03:32: Das ist ja nicht so gang und gäbe!

00:03:35: Was war denn deine Motivation fürs Auslandssemester oder die Auslands-Semester?

00:03:39: Es muss ja so gut gewesen sein dass du gerade noch eins gemacht

00:03:41: hast.

00:03:43: Ich finde es interessant, dass da doch so viele Parallelen zwischen mir und Jan stehen.

00:03:48: Für mich stand auch schon vorher klar, dass ich ein Auslandssemester machen will war mir vor dem Studium nicht ganz sicher was ich überhaupt studieren will und habe mich dann aber am Ende in meinem Bachelor für internationale Betriebswirtschaft entschieden.

00:04:01: das Studium war schon darauf ausgelegt ins Aushand zu gehen und hatte sogar das Ziel oder mein Ziel zumindest wars einen Doppelabschluss zu machen an einer anderen Uni.

00:04:11: Genau wie aber auch bei Jan, kamen bei mir ein paar Sachen dazwischen.

00:04:14: Zuerst mal der Brexit hat einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil ich nach Edinburgh Schottland gehen wollte.

00:04:21: Dann hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt dass ich meinen Doppelabschluss in Budapest nicht machen konnte oder ich machen wollte Und bin dann im Bachelor.

00:04:31: letzten Endes auch durch eine Kurzschlussreaktion, habe ich mich in Aruba beworben.

00:04:36: Das ist ne kleine Karibikinsel die zu Holland gehört also mit einfach so das schönste Ziel was ich in der Liste gefunden hab weil ich einfach raus wollte aus diesen Pandemietrott den wir damals hatten.

00:04:50: man hat sich sehr eingeent gefühlt man hat wenig vom Studium gehabt und ich wollte umso mehr nachholen und erleben.

00:04:56: Das hat mir dann so gut gefallen, dass für mich dann auch für ein Master wieder klar war.

00:05:00: Wenn es die Möglichkeit gibt wenn ich's einrichten kann würde ich das gerne nochmal machen.

00:05:05: Neben diesen ganzen Erlebnissen die man da erwartet und Abenteuererfahrungen die man sammeln will würde ich aber trotzdem auch sagen, dass sowas wie die Sprache verbessern den Lebenslauf aufwerten.

00:05:18: Auch mal das Uni-Thema aus einem anderen Blickwinkel aus dem anderen Land zu erleben auch Teile für die Entscheidung waren.

00:05:26: Also der Mix aus grundlegend erstmal Erlebnisse sammeln, aber dann aber für professionelle Karriere den Lebenslauf etwas aufbessern?

00:05:35: Ja ich glaube das ist ein wichtiger Punkt, dass du ansprichst, dass eine Auslandsmesse nicht nur Party und Urlaub ist und Surfen gehen sondern halt wirklich natürlich einen Sinn hat.

00:05:45: Und wenn man da die Kurse gescheit wählt und sich da natürlich engagiert kann man natürlich auch einen Lebenslauf sehr gut dadurch aufwerten, das war absolut recht!

00:05:53: Genau das würde ich sagen, also all die Sachen, die ich im Nachhinein für mich rausgezogen habe.

00:05:57: Die hat man gar nicht so auf dem Schirm, sondern man denkt erst mal macht hier nur Spaß, Party und Urlaub.

00:06:03: aber gerade das was sich für mich dann später an wir würden immer sagen Soft Skills rausgezogen haben sind dann sowas wie Unabhängigkeit, Eigenverantwortung.

00:06:16: Selbstwirksamkeit finde ich sehr interessant.

00:06:18: da kommen wir vielleicht später nochmal drauf zurück.

00:06:21: Konfliktkompetenz und auch das Selbstbewusstsein des Verlassens der Komfortzone sind so Sachen, die ich da extrem mitgenommen habe.

00:06:28: Und es ist aber auch alles Eigenschaften, die man grundsätzlich erst mal nicht so am Schirm hat sondern Man isst erstmal dort, man entwickelt sich langsam und stetig und merkt es von Tag zu Tag gar nicht.

00:06:38: Sondern sind eher Eigenschafte, die sich im Nachhinein herausstellen dass sie sich so gebildet haben oder verbessert haben.

00:06:45: Wir haben ja vorhin schon kurz angesprochen du bist über eine Partnerhochschule Ich als Free-Mover ins Auslandssemester gegangen und dazu wollen wir mal generell sprechen, was bedeutet es denn so ein Auslandsemester zu planen?

00:07:00: Grundsätzlich gibt's die Möglichkeit als Free-Mover zu gehen.

00:07:04: Das war ich.

00:07:05: das bedeutet man ist im Prinzip unabhängig von seiner Hochschule oder auf Uni um welche Partnerhochschulen im Ausland es gibt.

00:07:15: da gibt mehrere Organisationen die einen auch vermitteln an verschiedene Hochschulen und Unis im Ausland.

00:07:23: Und dafür habe ich mich

00:07:23: entschieden.".

00:07:24: Das ist die Variante, wo man organisatorisch natürlich mehr zu tun hat und mehr selbstorganisieren muss.

00:07:31: Allerdings wenn man wie ich jetzt an ein Standort möchte oder eine Uni möchte, die keine Partnerhochschule ist dann kommt man da halt nicht drum herum.

00:07:41: manchmal Philipp Wie war das bei dir?

00:07:43: Wie ist es, wenn man über eine Partnerhochschule ins Ausland geht?

00:07:48: Also vielleicht mal grundsätzlich, wenn man noch gar nicht mit dem Prozess zu tun hat.

00:07:51: Gibt es so die erste Anlaufstelle an Unis wären.

00:07:55: bei mir zumindest war sowas wie ein International Day der organisiert wird.

00:07:59: Es gibt Einführungsveranstaltungen vom internationalen Office und Sprechdunden Und von da an startet eigentlich dieser Bewerbungsprozess intern an der eigenen Uni.

00:08:09: Dort starte der Prozess, der interne Bewerbung prozess.

00:08:14: Man informiert sich hier über die Möglichkeiten, die die Uni mitbringt.

00:08:17: An meiner Uni waren die Möglichkeiten sehr weit ausgebaut.

00:08:20: es gab ein Programm für Europa was immer mit der Erasmusförderung zusammenhängt wo wir später nochmal drauf kommen und alles andere was außen rum liegt.

00:08:30: da sollte man sich dann früh genug an diesen Infoveranstaltungen informieren was denn Fristen sein könnten.

00:08:35: weil diese internen Verfahren steht man zum einen in Konkurrenz mit den anderen Studenten.

00:08:43: Konkurrenz mit anderen Studenten meine ich damit.

00:08:46: Wenn man an eine Partner-Uni gehen will, haben die Unis miteinander Abkommen.

00:08:51: Das heißt wenn zwei Studenten zum Beispiel von der eigenen Universität an die andere Universität gehen kriegen diese Partner-Universität auch zwei Plätze an der eigenen University.

00:09:02: Also es ist ein Austauschprogramm.

00:09:05: Der Vorteil davon ist dass man keine Kosten hat.

00:09:07: also man muss keine Stipendien gebühren Stipendiengebühren, warte mal zurück.

00:09:10: Der Vorteil ist, dass man keine Studiengebühren oder Semestergebühren an der anderen Partnerhochschule zahlen muss und dann mal zahlt einfach weiter in seiner Heimhochsschule und kann nahtlos über in die andere Hochschule gehen.

00:09:24: Bedeutet aber auch das die Plätze limitiert sind und je mehr sich auf eine Universität bewerben, desto höher ist die Konkurrenz.

00:09:33: Man sollte also wenn man an beliebte Orte gehen will darauf achten eine besonders starke Bewerbung hat, es kann sich in Noten äußern oder Motivations schreiben.

00:09:44: Trotzdem hat man meistens darüber hinaus erst Zweit- und Drittwahl und wird ein Ziel finden.

00:09:49: Man sollte sich aber schon darauf einlassen dass man nicht unbedingt immer den Platz kriegt dem man sich wünscht.

00:09:55: das kann wahrscheinlich im Free Mover System anders aussehen.

00:09:58: Ja da ist so recht.

00:09:59: also da ist es oftmals so dass wenn man die Kriterien der Hochschule im Ausland erfüllt, dass man dann meist auch genommen wird.

00:10:07: Die haben halt unterschiedliche Kriterien je nachdem für welchen man sich bewerbt.

00:10:12: In meinem Fall bin ich irgendwann erst mal gekommen an die San Diego State University in Kalifornien.

00:10:20: Ja das habe ich schon gesagt meine Planung war sehr kurzfristig und irgendwie völlig über den Zaun gebrochen.

00:10:26: wie früh hast du dich denn beworben?

00:10:29: Das ist eine gute Frage also... Im Bachelor hab' ich sehr früh angefangen.

00:10:33: Unser Plan vom Studienplan hat vorgesehen, im dritten und vierten Semester seine Auslandssemester zu machen.

00:10:39: Es liegt aber auch dran dass dieser Studiengang darauf ausgelegt war ins Ausland zu gehen.

00:10:43: Im Bachelor würde ich sagen sollte man schon im ersten Semester damit anfangen sich damit auseinanderzusetzen wie die internen Fristen der Uni sind um dann sich nicht im Nachhinein zu ärgern.

00:10:52: Man hat häufig länger Zeit.

00:10:55: Im Master würde ich sogar sagen du hast vorhin schon mal gesagt das dein Master drei Semester lang war dass man sich vielleicht vorher schon informiert, wie das Verfahren an der Uni abläuft.

00:11:04: Deswegen ich würde immer sagen so früh wie möglich erstes Semester oder spätestens zum Vergabeverfahren noch.

00:11:10: Ich habe es in meinem zweiten Semester nach Taiwan gegangen und mir war vorher klar, ich will nach Asien gehen aber schnell gemerkt, dass fast alle Studenten an meiner Uni nach Japan und Korea gehen wollen.

00:11:22: Habe ich für mich vorher erst mal abgewogen, will ich in diesen Konkurrenzkampf mit den anderen um die Plätze gehen?

00:11:27: Ist mir das überhaupt so wichtig, in diese Spezifischen zwei Länder zu gehen oder gibt es auch andere Möglichkeiten?

00:11:32: und so kann man seinen Verfahren ein bisschen optimieren dass man sicherer auch bei Konkurrentskampf seine Plätze bekommt oder seine Erstwahl bekommt.

00:11:41: Aber du

00:11:42: hast schon gesagt, so ein Jahr vorher gilt schon als Richtwert wo man sich damit auseinandersetzen sollte?

00:11:47: Ja

00:11:47: auf jeden Fall!

00:11:48: Ein Jahr also sollte mindestens ein Jahr vorher sein.

00:11:52: Es geht auch manchmal schneller, trotzdem lieber auf der sicheren Seite sein.

00:11:58: Jetzt hast du ja gerade Philipp gesagt das ist ein Austauschprogramm und ich glaube dazu wirst du auch noch bisschen was anschneiden.

00:12:06: so einen Auslandssemester ist ja mit Kosten verbunden.

00:12:08: Ich muss dort wohnen, ich muss dort erst mal hinkommen Und wenn ich über so ein Partner-Programm mache entfallen halt die Studiengebühren.

00:12:17: Was kommt da auf mich zu?

00:12:19: und welche Programme gibt es da vielleicht?

00:12:24: Grundsätzlich hängt das Budget natürlich ab, von welchem Land in das man geht.

00:12:29: Zur Finanzierung ist wichtig dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt Unterstützung zu bekommen.

00:12:36: Neben zum Beispiel im BAföG was man in Deutschland beziehen kann gibt es auch AuslandsBAföG wo man in der Regel auch Zugriff drauf hat wenn man das BAföGS in Deutschland schon genehmig bekommen hat.

00:12:47: Und darüber hinaus gibt es verschiedene Stipendien.

00:12:49: Eines der einfachsten Stipenden zu bekommen ist, wenn man innerhalb der Europäischen Union an Partneruniversitäten geht... Ich denke mal das ist für Freemover genau das gleiche.

00:12:58: Jan oder Erasmus?

00:13:00: Oder bin ich mir sicher?

00:13:01: Auf jeden Fall für Partner-Unis ist in meiner Erfahrung sehr einfach bis fast schon sicher dass man innerhalb EU die Erasmussunterstützung bekommt.

00:13:13: Die liegt glaube ich gerade bei so um je nach Land.

00:13:16: Es gibt verschiedene Länderzone, vier bis fünfhundert Euro im Monat was in vielen Ländern schon zum Beispiel die Mieter finanzieren könnte.

00:13:24: Das ist ein Zuschuss den wir Studenten von der EU bekommen.

00:13:27: wenn man außerhalb von der EU studieren will sieht es ein bisschen schwieriger aus.

00:13:31: da muss man sich dann zb an das DAAD das ist der deutsche akademische Austauschdienst wenden.

00:13:39: Die haben vor allem eine Stipendian-Datenbank auf die man sich außerhalb von seiner Uni bewerben kann.

00:13:46: Dabei ist es auch nicht immer nur wichtig, gute Noten zu haben sondern da geht's auch um Sozialengagement und andere Sachen die man vorbringen kann.

00:13:54: Zusätzlich hat meine Universität noch ein internes Vergabeverfahren für einen Stipendium außerhalb der EU was auch über den DRAD gelaufen ist und da sollte man sich Genauso früh wie überhaupt schon mit dem Aushandsemester sich auseinandersetzen, genauso früh schon mit Stipendien auseinander setzen.

00:14:14: Weil die Fristen meistens sehr früh sind und die Konkurrenz darauf noch viel höher.

00:14:20: Weil natürlich fast jeder Student sein Budget verbessern will fürs Aushandsemester und sich fast jeder darauf bewirbt.

00:14:28: Ja bei mir ist es halt so.

00:14:30: ich bin nicht in Europa gewesen.

00:14:32: Ich war als Free-Mover unterwegs und das heißt auch diese Mestergebühren werden ich übernommen.

00:14:38: Da ist es so, du hast schon gesagt der DAAD ist eine gute Anlaufstelle.

00:14:43: Da kann man sehr viele Stipendien finden in der Stipendingdatenbank und die haben auch Selbststipendienten, die auch teilweise die Semestergebühren bezahlen oder sogar vollständig.

00:14:54: Das heißt auf jeden Fall egal ob als Free-Mover oder über einen Partnerhochschul ist lohnt sich da auf jeden fall mal reinzuschauen.

00:15:00: Der Link dazu findet ihr in den Show Notes.

00:15:04: Eine andere Möglichkeit sein Budget aufzubessern ist über Auslandsbarvög.

00:15:09: Das Auslandsbafög ist einkommensspezifisch, das bedeutet man selbst auf eine Einkommensgrenze nicht überschreiten und auch die Eltern nicht.

00:15:16: Ja aber so als Grundregel gilt jeder der es Inlands-BaföG bekommt bekommt auch das Auslands-BarföG.

00:15:21: Wichtig dabei ist natürlich zu wissen dass man das zum Teil zurück zahlen muss.

00:15:25: also es ist nicht wie ein Stipendium.

00:15:27: Das ist auch ein Unterschied für mein erstes zum zweiten Auslandsemester ist dass ich sehr viel strukturierter an die Budgetplanung rangegangen bin.

00:15:36: Man muss sich im Klaren sein ungefähr wie die Wohnungs- oder Zimmerpreise sind, ob man in einem Studentenwohnheim unterkommt.

00:15:43: Oder ob man eine eigene WG gründet.

00:15:48: Man sollte vorher auf ... Ich glaub der Name war Numbeo, können wir auch noch mal die Show notes reinstellen?

00:15:54: Es ist ne Seite, die tracked Lebensunterhaltskosten in den Ländern auf Nutzerbasis und darüber kann man grob abschätzen, wieviel Ausgaben man hat.

00:16:05: Darüber hinaus sollte man an der eigenen Uni gucken, ob es Erfahrungsberichte gibt oder ob sie vermitteln können zu Studenten die vielleicht genau in diesen Ländern den letzten Semestern waren um sich schon mal vorher eine grobe Budgetplanung machen.

00:16:18: Ich glaube das kann nichts Unangenehmeres geben im Ausland-Semester zu sein und am Ende am letzten Hungerproze Nagen währenddessen alle anderen Austauschstudenten unterwegs sind Wochenendeausflüge machen oder sonstiges sein Budget nicht mehr im Griff hat.

00:16:37: Deswegen sollte man sich vorher mit den genannten Punkten ein monatliches Budget aufstellen, da drauf vielleicht noch einen Buffer von zehn bis fünfzehn Prozent draufhauen, falls mal was teurer wird und das sollte irgendwie finanzierbar

00:16:51: sein.".

00:16:51: Auf jeden Fall!

00:16:52: Also ich habe auch eine Budgetplanung gemacht, klassisch Excel-Tabelle immer geguckt.

00:16:57: Was kostet mich in Kalifornien?

00:17:00: Das Wohnensendigo – was kostet die Verpflegung dort?

00:17:04: Natürlich auch ein bisschen Spaßgeld einkalkuliert, weil das Auslandsemester macht fairerweise noch halb so viel Spaß wenn du nur in deiner Bude sitzt und studierst.

00:17:13: Jetzt muss man auch sagen dass diese Trips die man halt machen kann keine Ahnung Caprio mietet und mal die Küste hoch fährt oder so.

00:17:19: Das gehört halt auch irgendwie dazu.

00:17:21: Und das macht natürlich Auch was aus für die generelle Lebensqualität immer aus Landesemester d.h.

00:17:29: Dass auf jeden Fall mit einkalculieren.

00:17:32: und bei uns war es zum Beispiel so Ich habe direkt bei Uni angefragt, ja wie sieht es aus?

00:17:37: Hättet ihr noch was frei in so einem Studentenwohnheim.

00:17:40: Leider war das nicht der Fall.

00:17:42: Das heißt ich muss mir quasi was separat suchen.

00:17:45: allerdings gibt's Facebook-Gruppen.

00:17:47: Facebook ist ja noch USA so ein Ding.

00:17:49: deshalb Facebook.

00:17:50: WhatsApp Gruppen auch von anderen international Studenten und mit denen bin ich dann in Kontakt gekommen und so haben wir halt eine WG gegründet.

00:17:58: Wir haben uns dann Haus gemietet zum Bungalow mit sieben Zimmern mit so einer Firma da das ausgemacht, dass wir wieder einsziehen.

00:18:10: Und die meinten auch, ihr Europäer seid uns ein bisschen lieber, weil die Armies zerlegen uns die Bude so schnell, ja?

00:18:15: Weil ich frisch renoviert war!

00:18:19: Ja und so muss man halt vorgehen, ja.

00:18:22: Würdest du sagen jetzt im Nachhinein was du genutzt hast oder die Unterkunft, die du gefunden hast, dass die irgendwie fair vom Preis waren?

00:18:29: Oder hast du dann rausgestellt, es war doch sehr teuer?

00:18:32: Boah also... Es war schon relativ teuer, ist halt aber auch Kalifornien.

00:18:37: Ist eine Hauspreise generell irre ne?

00:18:40: Ich glaube das haus hat allein auch wie es ganz normal Bungalow war frisch renoviert muss man sagen.

00:18:45: Aber das haushalt halt auch ein Marktwert gehabt von ich glaub über einen halben millionen oder so.

00:18:52: Das Irre weil einfach die Immobilienpreise dort zu hoch sind.

00:18:54: Deshalb waren die Miete entsprechend hoch.

00:18:56: allerdings hätte ich... Ich hatte jetzt ein Einzelzimmer gehabt Hätte ich für den Preis auf dem Uni-Campus nichts bekommen.

00:19:04: Zumindest kein Eiselzimmer, also das Eiselzehmer war glaub ich...

00:19:07: Aufm Campus?

00:19:08: Ja genau so ein Dorm Room.

00:19:10: Einzelzimmer wäre noch mal vierhundert Dollar teurer gewesen nochmal.

00:19:13: Boah!

00:19:13: Und top, ja.

00:19:15: Also deshalb in Summe war's okay.

00:19:18: Also würdest du sagen es war schon ein guter Griff?

00:19:21: Wir wurden

00:19:21: auf jeden Fall nicht jemandig gezogen.

00:19:23: und auch von der Lage, von der Atmosphäre ...

00:19:26: Das war top weil wir haben irgendwie keine Ahnung im Viertelstunde zu Uni gelaufen ... bänden San Diego auch ganze Jahr zu Uni laufen, weil das Wetter natürlich top ist.

00:19:34: Und da waren quasi nur Studenten um uns herum.

00:19:37: Ja,

00:19:37: d.h.,

00:19:37: die ganzen Häuser waren irgendwie vermietet und umgebaut... Die werden meist abgekauft von älteren Ehepaar oder so.

00:19:45: Die renovieren das dann, ziehen möglichst viele Zimmer rein,... ...die nicht so groß sind und dann vermieten sie halt das an die Studenten... ...und damit kriegst du mehr raus als wenn du das an eine Familie vermietest?

00:19:57: Also eine Partei, die das komplette Haus mietet.

00:19:59: Und Job!

00:20:00: So haben wir das quasi dann auch gemacht und um uns herum waren nur Studenten.

00:20:05: Allerdings gab es nicht so viele Häuser mit Pool und wir waren eins mit Pool.

00:20:07: Das war natürlich sehr cool.

00:20:10: Da hätte ich

00:20:12: vielleicht noch schlechte Erfahrungen zu.

00:20:15: Im ersten Auslandssemester hatten wir was sehr ähnliches, würde ich sagen.

00:20:18: Auch eine eigene WG aufgebaut in der Ruba und hatten sogar ein Pool unten.

00:20:23: Das ganze Haus war am Ende voll mit ... Aushausschudenten, weil wir dieses Haus weitervermittelt hatten an andere.

00:20:29: Das ist natürlich eine perfekte Atmosphäre.

00:20:31: gesorgt hat in jeder kleinen ... hinter jeder Tür waren neue Aushausschudenden und wir hatten eigentlich die Türen hier abgeschlossen, weil jeder wie eine große WG zusammengelebt hat.

00:20:41: Jetzt im zweiten Austernsemester ich bin da hart im Nehmen, ich hatte keine großen Probleme damit aber... Ich habe ein bisschen Probleme auf der Wohnungssuche und hab mich dann entschieden über Airbnb Kurzzeitwohnen zu starten.

00:20:54: Also ich den ersten Monat buche und von da dann weiter schaue.

00:20:58: In meinem ersten monat kam ich in einem Zimmer an, was ein Loch in der Wand zur Straße hin hatte wo der Vermieter ein bisschen Plastik drüber geklebt hat durchsichtiges Plastikk also... Ich habe quasi einen

00:21:10: Fenster!

00:21:11: Genau nur das was du nicht schließen kannst.

00:21:13: und das war wie ein eingebaute Tageslichtwecker weil Da war ein Loch in der Wand zur Straße hin.

00:21:20: Zum Glück war das Loch im dritten Stock und hinten dran direkt wieder eine Wand, also es ist jetzt nicht so, dass ich den ganzen Tag immer reinschauen konnte.

00:21:27: Aber ... Ich glaub, das ist vielleicht nicht jeden was oder da fühlt sich jeder sowohl?

00:21:33: Dann hab' ich in dem Monat leider auch nicht direkt wieder so etwas Passendes gefunden.

00:21:37: Bin wieder in so einen Monats-RBNB gegangen... Und hab dort mit einigen Taiwaneseen zusammen gewohnt, die so sozial scheu waren, sehr wenig zu Hause gefühlt hat.

00:21:49: Also wenn man ignoriert wird am Flur oder alle immer direkt im Hinterzimmer verschwinden, das war dann doch ein bisschen befremdlich.

00:21:57: und erst meine dritte Wohnung.

00:21:58: dann in die ich gekommen bin habe ich im Mix aus Taiwanesen und Austauschstudenten gewohnt für die letzten zwei Monate was dann sehr angenehm war.

00:22:06: aber trotzdem ist mir schnell aufgefallen für so kurzzeit Wohnen ist dann so ein im Verhältnis günstiges Land dann doch relativ teuer.

00:22:13: Also wenn man mit eigentlich drei, vierhundert Euro gerechnet hat.

00:22:18: Hab ich dann im Schnitt fünfhundert, fünfundundfünfzig gezahlt und andere Austauschständen die was im Vergleich Schönes hatten also sowas was wir uns hier eigentlich vorstellen.

00:22:28: Die haben dann über siebenhundert euro gezahlt.

00:22:30: Ja Und das sind Mieten die man in Frankfurt abruft Und die man nicht in Taiwan erwartet.

00:22:37: Ja verstehe ich.

00:22:38: Jetzt hast du ja gesagt, du hast nicht rechtzeitig was gefunden und deshalb die kurze Zeitmiete eingegangen.

00:22:45: Was sind denn so die Fristen?

00:22:46: Wann sollte man sich darum kümmern eine Wohnung zu finden?

00:22:50: in Facebook-Gruppen bei Studentenwohnheimen, Anfragen

00:22:53: etc.?

00:22:54: Weil der deutsche Wohnungsmatik zum Beispiel ist sehr schwierig.

00:22:57: da muss man viel Vorlaufzeit mitbringen.

00:22:59: Und ich denke beim Aussagen ist das noch mal schwieriger wenn man es nicht besichtigen kann keine Ahnung hat.

00:23:04: Ich würde auch sagen so früh wie möglich oder?

00:23:07: Ich finde es kommt darauf an.

00:23:11: Viele Studentenwohnungen werden auch erst zum Semesterende frei, deswegen lohnt sich nicht immer zu früh zu schauen.

00:23:17: Bei mir war der Sonderfall dass wir eigentlich schon eine Absprache hatten zu einer Wohngemeinschaft und das Mädchen mit dem ich das ausgemacht habe von meiner Heim-Uni hat dann kurzfristig sich was anderes organisiert.

00:23:30: Also es lag jetzt nicht unbedingt dran, dass da die Planungszeit gefehlt hat.

00:23:33: Ich würde sagen man sollte so früh wie möglich sich angucken... ...wie der Markt dort funktioniert.

00:23:38: also über welche Portale gehen die Sachen weg?

00:23:41: Ist das Facebook Groups oder sind es irgendwelche Meet-Portale?

00:23:45: Kann man vielleicht über Airbnb was finden?

00:23:48: Es gibt da My Room Abroad System zum Beispiel in der Seite, die auch viele nutzen.

00:23:53: Da sollte man sich vorher einfach nur gut genug informieren wo man die Angebote kriegt und dann ab dann regelmäßig reinschauen.

00:24:01: Man muss glaube ich nicht Monate vorher schon was fest haben, ist natürlich gut wenn man etwas Passendes gefunden hat aber man sollte zumindest schon mal verstehen wie der Wohnungsmarkt funktioniert und was man finden kann weil die Lage wo man wohnt und der Preis natürlich auch der kann sehr viel ausmachen über die Erfahrung im Aushandssemester.

00:24:20: Ich hatte zum Beispiel zwei Freunde im Auslandssemester die haben ein bisschen außerhalb von der Stadt gewohnt haben dann relativ schnell gemerkt sie müssen eine Stunde in die Stadt rein pendeln.

00:24:29: Und das hat denen dieses Erlebnis so versaut, weil ich innerhalb von zehn Minuten an irgendwelchen Nightmarkets zum Abendessen war und die haben am Stadtrand nichts

00:24:37: gehabt.".

00:24:39: Aber jetzt ist er auch weit weg von der Uni.

00:24:59: Und da muss man halt das für sich selbst glaube ich so ein bisschen abwägen, vielleicht so als letzter Tipp zum Thema Wohnen was wir halt gemacht hatten es.

00:25:06: Wir haben mit dem Vermieter dann gesprochen und haben auch geface-timed die Fragen dann beantwortet.

00:25:11: Die waren noch super nett!

00:25:13: Ich glaube, wir hatten da ein bisschen Glück gehabt aber das lief alle sehr gut.

00:25:17: Der hat unsere Videos geschickt um uns geface Timed und dann wussten wir auch halbwegs was uns erwartet.

00:25:22: Wie hast du das Haus gefunden?

00:25:23: über die Facebook-Gruppe?

00:25:25: Wurde

00:25:26: es da hinseriert von dem Vermieter.

00:25:27: Ich habe eine Facebook Gruppe erst mal reingeschrieben, hey ich bin der Jan und ich suche Leute zum Zusammenwohnen für ne WG.

00:25:36: ja und da hat sich ein Deutsch aus Köln bei mir gemeldet, ich sag he hier ich hab schon zwei drei Leute auch zusammen.

00:25:41: hält's zu Bock mit uns eine WG zu machen?

00:25:43: ja nicht so glaube ich dabei und so hat sich dann ich sage meine Gruppe ergeben.

00:25:48: Ursprünglich war ich mit ein paar anderen Jungs im Gespräch.

00:25:51: Das hat mich geklappt, das Haus und fairerweise hatten die sich Oriental Party WG angehört.

00:25:56: Und dann keine Ahnung... Hat es das nicht ergeben?

00:25:59: Schrecklich übrigens!

00:25:59: Ja, er geht gar nicht.

00:26:02: Da hat sich irgendjemanden mit denen nicht so ergeben.

00:26:03: Dann ist ein anderer, den ich darüber kennengelernt habe und ich noch diese andere Gruppe gejoint.

00:26:09: Irgendwie hat sich das denn so ergehen und dann haben wir ein Haus gefunden.

00:26:15: Das wird dann leider doch nichts, weil es dann hieß das Haus aber nur zur Hälfte bewohnbar war.

00:26:19: die andere hälfte Baustelle oder so ist keine Ahnung war irgendwie eine wilde Sache.

00:26:22: Mit viel gebaut dort?

00:26:23: Ja am Ende sind wir dran vorbeigefahren.

00:26:25: War keine Baustell.

00:26:27: Also wir warten eher vor Ort und gesagt das schau ich mir jetzt an auf jeden Fall hat sich auch nicht ergeben.

00:26:31: und über diese Firma aber die dieses Haus angeboten hat haben wir dann das Haus wo wir noch gewohnt haben gefunden.

00:26:36: Und am ende haben uns glaube ich eins zwei Leute noch gefehlt.

00:26:39: Aber die haben sich dann auch irgendwie aufgetan, weil der eine Schwede hat einen anderen Schweden gekannt und der ist halt auch mit eingezogen.

00:26:47: Und so hat es sich das in Prinzip ergeben.

00:26:48: also über diese Facebook-Gruppe habe ich im Prinzip die Leute kennengelernt, die da mit mir die WG gemacht haben und überall lokale Website und über lokalen Firmen kommen bis wir halt an die Wohnung gekommen

00:26:59: sind.

00:26:59: Sehr gut!

00:27:01: Also Haus ist fix, Stipendium ist fix... Ich bin bereit ins Ausland zu gehen

00:27:06: Nicht ganz.

00:27:07: Nicht ganz, was fehlt noch?

00:27:08: Formalitäten!

00:27:09: Wie es halt immer so ist.

00:27:12: der bürokratische Aufwand den gibt's.

00:27:15: fangen wir mal an mit... Was will die Uni denn über von mir, Philipp?

00:27:20: Um überhaupt Auslandssemester in seine eigenen Studienergebnisse einarbeiten zu können braucht man einen sogenannten Learning Agreement.

00:27:29: also man will ja eigentlich nicht nur eine halbe Sense Ausland gehen dort irgendwas studieren und zurückkommen sondern man will dann die Kurse die man dort absolviert hat, auch angerechnet bekommen.

00:27:40: Das ist wie bei deutscher Bürokratie immer häufiger sehr streng.

00:27:45: Es kommt natürlich ein bisschen darauf an wer da hinten dran steht.

00:27:48: also Wie verzeihlich ist der Studiengangsleiter oder die Organisation?

00:27:54: Aber um es auf dem Papier zu haben gibt es dieses Learning Agreement und das bedeutet dass man die Kurse die man an der Heimuniversität absolvieren müsste Angerechnet bekommt für ungefähr ähnliche Kurse im Ausland.

00:28:08: Und da ist es sehr wichtig, dass man sich vorher im Detail informiert ob die Partner-Universität Kurse anbietet, die den eigenen entsprechen.

00:28:18: Die trägt man dann in dieses Learning Agreement ein und spricht ihm mit der verantwortlichen Person ab.

00:28:23: Ich würde hier sogar sagen das ist so wichtig... ...dass man sogar die Partneruniversität davon abhängig machen kann oder sollte.

00:28:30: Wenn's dafür keine Kurse gibt muss man entweder ein Semester länger studieren oder... Ne, das ist eigentlich die einzige Möglichkeit.

00:28:39: Wenn man nichts anerkannt bekommt, muss man all diese Kurse zu Hause wieder nachholen und das ist mit dem ersten Ausfall des Semesters passiert.

00:28:45: Ich hatte zwar einen Learning Agreement aber die Partner-Uni in Aruba hat dann zu diesem Semesterwechsel ihre Kurse geändert Und der eine Kurs wurde auf holländisch gehalten und der andere wurde gar nicht angeboten.

00:28:57: Das heißt ich wollte vier Kurse machen und zwei davon wurden gar nicht Angebot, das heißt es wird ein sehr ruhiges Auslandsemester.

00:29:05: Ich habe am Ende nur zwei Kurse dort machen können und dementsprechend muss ich am Ende zu Hause dann Semester länger studieren.

00:29:13: Ein Vorteil bei mir war halt dass ich Wahlkurse hatte und bei Wahlkursen sind die Profs natürlich etwas unempfindlicher.

00:29:22: wenn ich einen kurs hab der diskrete Strukturen oder Algorithmen und Datenstrukturen heißt naja Da ist es natürlich schwer, einen exakt passenden Kurs in der Partnerhochschule zu finden.

00:29:32: Wenn du jetzt aber ein Wahlkurs hast, der irgendwie heißt Keiner um Advanced Mathematik oder sonst was, da passt halt viel mehr drunter ja?

00:29:39: Also egal ob du Statistik oder sowas machst und aus dem Grund...

00:29:44: Ist ein sehr guter Tipp sich die Wahlmodule für das Aushandsemester aufzuschwannen!

00:29:47: Genau bei mir zum Beispiel waren die im vierten Bachelorsemester Und viert als fünftes und da lohnt sich das natürlich dann.

00:29:54: Wenn ich jetzt im dritten Semester, Auslandssemester mache wo ich halt die festen Kurse habe wird es glaube ich schwieriger.

00:30:00: Ja gerade weil manchmal auch die Anzahl der ECTS nicht exakt passt in verschiedenen Ländern hat so verschiedene Einheiten.

00:30:07: Das muss man sagen.

00:30:08: diese ECTS-Einheit gibt's nicht überall in den USA aber das Units ja und dass ist auch nur die Hälfte.

00:30:14: das wird dann verdoppelt sozusagen um das ein ECTS umzurechnen Und bei mir hat es jetzt perfekt gepasst.

00:30:20: Ich hatte sechs ECTS-Kurse in Deutschland, die ich machen musste und USA warnt drei Units.

00:30:26: Das waren umgerechnet dann auch sechs ECTs.

00:30:31: Learning Remote hatten wir.

00:30:32: Allerdings hilft mit das natürlich noch nicht einzureisen.

00:30:37: Ja?

00:30:37: Das ist natürlich auch wieder ein Schmerzthema.

00:30:40: Ich zum Beispiel habe einen Visum gebraucht für USA.

00:30:43: Ein Fone... Also ein F-I-Visum braucht man für die USA, das muss man beantragen.

00:30:48: Das ist

00:30:48: gar nicht so einfach oder?

00:30:50: Bei mir war es relativ entspannlich, ich habe richtig Angst beim Termin gehabt weil du wirst ja auf Englisch interviewt und musst nach Frankfurt.

00:30:56: Aber das war mehr so.

00:30:57: hey!

00:30:57: Wieso willst du noch San Diego... Ich war halt schon mal dort, hab mir sehr gut gefallen.

00:31:01: Das ist schon lange her und ach du warst schon cool!

00:31:04: Ja ach San Diego find ich auch so schön.

00:31:05: das war super entspannt ja.

00:31:07: Ich habe zwar Ende zwei vierundzwanzigmal Auslandssemester gemacht und hab da wirklich keine negativen Erfahrungen Richtung USA gemacht.

00:31:13: Das möchte ich nochmal betonen.

00:31:15: Neben wie so kranken Versicherungen?

00:31:18: Auch so ein Thema.

00:31:18: Meine deutsche Krankenversicherung versicherte mich natürlich nicht im Ausland mit.

00:31:22: Sei es darf ich extra was abgeschlossen.

00:31:25: Es ist häufig auch verpflichtend von den Unis von den Unis, die man besucht.

00:31:31: Vielleicht da noch dazu Impfungen war für mich ein Thema in Aruba und auch in Taiwan dass man auf jeden Fall zum Hausarzt geben sollte.

00:31:40: es wird häufig gar nicht von den unis vorgeschrieben nur empfohlen aber das der hausarzt einen breit Die wichtigste Impfung auch abzudecken.

00:31:50: Bei mir gab's zum Beispiel eine Liste an Pflichtimpfungen die du haben musst obwohl es einfach nur USA ist Von der Uni.

00:31:57: Allerdings waren das eher die Basics, die man in Deutschland auch im Durchschnitt sagen hat.

00:32:02: Ja

00:32:02: ich erinnere mich, dass hatten wir jetzt in Taiwan auch.

00:32:04: Es könnten noch so Sachen auf einen zukommen wie.

00:32:07: Ich hatte ein Tuberkulosetest zu machen also ich musste einmal zum X-Ray und nachweisen Dass sich keine Tuberklose habe.

00:32:16: sowas kann noch dazukommen Vielleicht auch noch als Formalität.

00:32:20: In manchen Ländern ist es wichtig ein lokales Bankkonto zu haben.

00:32:23: Also das hatte ich jetzt noch nicht erfahren, aber ich hab mal Außhausstudenten aus Neuseeland und Serbien in Frankfurt geholfen anzukommen.

00:32:30: Und die mussten für das deutsche Studentenwohnheim ein deutsches Bankkonto anlegen?

00:32:36: Also natürlich sind die wieder mit mehr Bürokratie bei uns behaftet... Natürlich!

00:32:39: ...aber das kann im Ausland auch auf einen zukommen, dass man vielleicht gewisse Sachen nur mit lokalem Bankkontenzahlen kann.

00:32:46: Man darf aber auch immer damit rechnen, dass wir seine Miete bar zahlt, was man noch nie gehört hat.

00:32:50: Aber habe ich auch schon mitgekriegt.

00:32:53: Auf so Sachen sollte man eingestellt sein.

00:32:55: Ich glaube, da bist du schon mal auf einem guten Fahrt!

00:32:58: Wie läuft es denn mit dem Zahlen?

00:32:59: Aber in Deutschland sind wir ja noch sehr im Bargeld behaftet und ich kriege das so im Urlaub mit.

00:33:04: Alles Karte, keiner hat mehr Bargeld.

00:33:06: Ich verletze erst in Dänemark.

00:33:07: Das Geld sieht aus wie auch aus den Hundert, weil keine mehr im Bargelt bei sich trägt.

00:33:11: Egal... Wie viel Bargeld brauche ich vielleicht...?

00:33:15: ... einen Konto, wo ich dann kostenlos im Ausland zahlen kann.

00:33:19: Also gebührenfrei und eventuell auch abheben kann.

00:33:22: das natürlich sehr von Vorteil.

00:33:23: Habt ihr da so ein paar Tipps?

00:33:27: Ich kann für USA sprechen... ...und da ist es eigentlich kein Problem fast alles mit der Kreditkarte einfach zu machen.

00:33:32: Auch dem Taxifahrer nicht mal so'n Zehner?

00:33:35: Ja Uber!

00:33:35: Das geht über Apple Pay und da hast du eh deine Kredit-Karte hinterlegt und also ich hab da wirklich fast

00:33:41: die... Tipping Culture

00:33:42: Tip in Culture, er ist so ein Ding.

00:33:43: nur, es stimmt nicht sehr so trotz.

00:33:45: Ich kam fast überall mit meiner Kreditkarte durch und ich hab klar paar Euro Bargeld immer dabei gehabt aber nicht mehr.

00:33:50: EURO?

00:33:51: Dollar dollar dollar.

00:33:52: Fünfzehn Dollar habe ich dann immer dabeig gehabt zum Beispiel im Friseur.

00:33:56: da konnte ich mir die Karte zahlen.

00:33:57: also Friseure war das einzige wo ich Bargeld gebraucht habe.

00:34:02: ansonsten ich kam da sehr gut durch.

00:34:04: natürlich empfiehlt es sich glaube ich eine Ersatzkarte dabei zu haben.

00:34:08: ja falls mal doch die karte gesperrt wird oder verloren geht, oder was auch immer.

00:34:14: Natürlich noch ein Backup zu haben lohnt sich schon.

00:34:17: Da gibt es ja verschiedene Zahlungsdienstleister mittlerweile wo man für relativ günstig oder sogar gratis eine Debitcard bekommt mit dem er auch in den USA bezahlen kann.

00:34:27: also das empfiehlt sich denke ich schon.

00:34:31: Also ich glaube Amerika hat so einen Ticken weiter aber auch anderes erlebt.

00:34:35: Was ich jedem empfehlen würde, ist ein neues Bankkonto zu eröffnen was so eine Debit Credit Funktion hat.

00:34:42: Man hat einen Giro-Konto auf das man Geld hinterlegt kann aber mit Kreditkarten Stil abrechnen.

00:34:48: also das ist meistens von Visa oder Mastercard.

00:34:51: Das funktioniert über in der Welt.

00:34:54: Vielleicht lohnt es sich sogar manchmal Bargeld in Deutschland abzuheben und mitzunehmen.

00:34:59: Also ich habe es beim Reisen erlebt dass gerade Bankautomaten in so Ländern wie Thailand extrem teuer sind, dass man teilweise fünfzehn-zwanzig Prozent Gebühren am Ende zahlt.

00:35:08: Wenn man das hochrechnet auf dem Auslandssemester wo man vielleicht doch häufiger ein Bar zahlen muss ist es schon sehr viel Geld.

00:35:15: und diese debit credit kamen haben meistens auf deutscher Seite zumindest schon keine Gebühren.

00:35:20: Und wenn man dann noch die richtigen Banken im Ausland findet, zahlt man da manchmal auch keine Gebüren.

00:35:25: Ich habe in Taiwan doch relativ viel Bargeld benutzt also alle größeren Restaurants oder Einrichtungen oder was weiß ich, wo man das Geld hat und es gebraucht hat.

00:35:36: Die Nebenkarte.

00:35:37: aber gerade so kleine Märkte, Stände haben alle keinen Kartengerät.

00:35:43: Deswegen lohnt es sich da schon vorher ein bisschen miteinander zu setzen, was braucht man?

00:35:47: Und da würde ich diese Debit-Credit-Karten empfehlen!

00:35:49: Das ist total verrückt weil in den USA war's so... auf die Street Food Festival gewesen ja bezahlt, so einem Stand holst du den Hotdog und kannst da teilweise auch mit Karte zahlen.

00:36:01: Nicht immer nicht immer also.

00:36:02: wir waren mal auch an einem original mexikanischen Taco stand.

00:36:06: das war sehr gut, muss ich sagen aber da konnten wir auch noch mit Bagel zahlen.

00:36:11: Also es gibt Ausnahmen Ja Aber im Durchschnitt würde ich sagen Ich habe fast alles wirklich fast alles an die Canon über fünf Ninze Prozent mit Karten bezahlt.

00:36:24: Ansonsten, ja jetzt haben wir alles geregelt.

00:36:27: Dann geht's im Flieger und dann geht es los.

00:36:30: Aber wie war das denn für dich die ersten Wochen dieses Ankommen?

00:36:34: Die Leute, die kennenlernen... Wie war das für dich?

00:36:36: War das schwierig?

00:36:37: Hast du Heimweh gehabt?

00:36:38: Weil ich glaube, dass ist auch sehr individuell.

00:36:41: Würde ich auch sagen, es ist schwer zu sagen.

00:36:44: Man kriegt ja auch mit, wie es den anderen geht.

00:36:46: Ich glaub man hat das komplette Spektrum von Leuten, fühlen sich direkt wohl.

00:36:53: Ich würde sagen, ich bin eher einer der, der sich immer sehr wohl gefühlt hat.

00:36:57: Meistens ist der Ablauf auch ähnlich.

00:36:58: man kommt an und nach wenigen Tagen ist die Orientation Week also die Orientierungswoche der Gasthochschule.

00:37:07: das hatte ich in Aruba einmal sehr intensiv.

00:37:08: es war eine sehr kleine Gruppe ist ein kleiner Insel.

00:37:11: deswegen weniger Leute und wir sind dann relativ schnell haben alle entschieden so dass jetzt unsere gesamte Gruppe und alle Studenten die jetzt hier sind sind eine Gruppe relativ einfach In Taiwan komplett unterschiedlich, da waren es über tausende Studenten in der Hauptstadt.

00:37:28: Und man hat sich eher dann seine Gruppen gesucht.

00:37:31: Selbst beim Orientierungstag waren hunderte Leute anwesend und man muss halt so ein bisschen aus sich rauskommen, Leute ansprechen und dann findet man natürlich heraus mit wem man da seine Zeit verbringen will.

00:37:43: Das soziale Netz baut sich meistens sehr schnell auf weil die Unis genauso wie bei uns die Möglichkeiten bieten das zu machen.

00:37:51: Der Alltag hat sich auch schnell ergeben.

00:37:53: Man hat seinen Stundenplan bekommen, man ist schnell drin... ...man gewöhnt sich dann doch schnell an so eine neue Stadt.

00:38:01: Deswegen könnte ich mir vorstellen dass die größten Hürden sowas wie Kulturschock sind.

00:38:07: Also gerade wenn es um Hygiene essen und so Dinge geht Wenn man da empfindlich ist braucht man eher ein bisschen länger.

00:38:16: Also ich kann ein Beispiel aus Taiwan nennen, da gibt es so eine Nachtmärkte in Nightmarkets wo man essen kann und wenn man auf dies erst mal kommt dann stinkt es da ungemein schrecklich.

00:38:25: Es stinkt als würden überall die Mülltonnen offen sein.

00:38:28: das liegt aber an einer Spezialität dort die heißt Stinky Tofu.

00:38:31: Ich hab später auch dann häufiger mal probiert Aber da muss man sich dran gewöhnen.

00:38:35: Ist das

00:38:36: dieser Schwarze?

00:38:37: Nee, der ist nicht schwarz.

00:38:38: Es ist einfach so ein fermentierter Tofu, den extrem strengen Geschmack hat und gleichzeitig Ränder auf diesen Nightmarkets und überall in der Stadt vor allem im Sommer.

00:38:46: Unmöglich viele Kaka-Laken rum also hunderte tausend und ich will dir nicht mal vorwerfen dass die unhygienisch sind sondern da kann man gegen diese Plage einfach nichts machen.

00:38:55: und da mussten sich einige Wäns dran gewöhnen bis man damals ein bisschen gewöhnt ist daran.

00:39:01: Wir hatten auch ein paar komische Sachen, allerdings ich glaube in die Richtung habe ich nicht so negative Erfahrungen gemacht.

00:39:06: Bei uns waren erst ein paar Tagen.

00:39:07: auf einmal hörst du das komische Geräusche vom Dach und faucht es nicht!

00:39:11: Ich dachte was ist das für Tiere?

00:39:12: Dann bin ich mal ins Wohnzimmer gegangen, hab mir rausgeschaut und ich habe nichts gesehen.

00:39:19: Und auf einmal springen da Waschbären vom DACH runter Und das war wie so ein Mobbing.

00:39:23: Ich weiß nicht, zwei haben den einen in unseren Pool geschubst und die anderen zwosen quasi außen rumgelaufen und es war ganz ungewohnt weil... Das ist ja also ganz komisch.

00:39:39: Da habe ich natürlich direkt gefilmt.

00:39:42: Ja aber fairerweise Hygiene habe ich tatsächlich keine schlechten Erfahrungen gemacht.

00:39:46: Ich glaube die amerikanische Kultur ist dann doch wahrscheinlich... etwas näher in unserer, dran.

00:39:53: Ich will nur noch mal um den Taiwanese in dem Land zu brechen.

00:39:56: Hygiene würde ich den gar nicht vorwerfen die machen es noch anders.

00:39:59: also wenn wir daran gewohnt sind das alles in der Kühlkette gelagert ist dann sind die gewohnten dass es sowas wie Wet Market gibt wo das Schwein halt die Nacht schon draußen lag.

00:40:08: aber ich habe kein einziges Mal Probleme mit dem Essen Oder auch ein kultureller Unterschied, das kennt man manchmal aus Italien oder Südeuropa.

00:40:17: Klos auf die man sich runterhocken muss.

00:40:20: Das sind auch Sachen, die macht man nicht gerne.

00:40:22: Die ist man nicht gewohnt aber es ist dort einfach normal.

00:40:25: Es sind alles so Kleinigkeiten, die dann trotzdem irgendwie beim Ankommen vielleicht... Wenn wir dann bisschen länger brauchen, braucht ein bisschen Zeit um sich einzugewöhnen?

00:40:34: Ja, verstehe ich.

00:40:36: Wie war das eigentlich für dich Philippe?

00:40:38: Eine andere Sprache und Taiwan tendenziell auch eher ein Land, wo die Leute nicht so gut Englisch können.

00:40:44: Dann die Sprachbarriere.

00:40:47: Die Taiwaneseen sind tolle Leute einfach sehr, sehr offen Und wenn man da mit Händen und Füßen versucht zu reden dann helfen die einem.

00:40:56: Ich glaube die größte Änderung zum ersten Außensemester würde ich sogar eher sagen ist das Google Translate so unfassbar gut funktioniert.

00:41:03: Ich wollte jetzt keine Werbung für Google machen, gibt natürlich auch andere aber man hält da seine Linse auf ein chinesischen Text drauf und hat innerhalb von zwei Sekunden die Live-Übersetzung das es ganz sehr viel einfacher macht.

00:41:13: Man muss sich vorstellen in Taiwan bestellt man häufig mit so kleinen Menüs wo man anmarkert was man haben will ist natürlich alles in chinesisch.

00:41:23: Ohne diese Google Lens würde man gar nicht wissen, was man bestellt.

00:41:25: Wir haben uns da manchmal einen Spaß draus gemacht dass wir einfach irgendwo die Kreuze setzen und gucken mal was kommt.

00:41:30: Meistens ist ja gut gewesen.

00:41:33: Man kann aber auch Pech haben um dann eine Platte in der Reihen zu bekommen.

00:41:36: so etwas kann auch mal passieren.

00:41:38: nur diese Sprachbarriere löst sich ein bisschen über Technik.

00:41:43: ich habe natürlich auch versucht ein bisschen chinesisch zu lernen bin glücklich gescheitert.

00:41:49: Eine

00:41:51: Hoch auf die Technik.

00:41:52: Und ansonsten muss man dann sagen, bin ich immer wieder überrascht, dass selbst in einem Land wie Taiwan, in verschiedenen Altersgruppen, selbst auch ältere Leute die auf einmal fantastisch aus Englisch sprechen.

00:42:03: Es ist nicht so weit wie in Europa.

00:42:05: In Europa spricht wirklich... Da braucht man sich gar keine Gedanken mehr machen.

00:42:08: aber selbst in Taiwan können doch zu viele Leute englisch, dass wenn man nicht mehr weiter weiß drehen sich die leute um suchen jemanden.

00:42:15: auf einmal haben sie einen gefunden der englische sprechen kann.

00:42:18: da würde ich mir gar nicht mal so große sorgen machen.

00:42:20: und im endeffekt lernt man auch schnell mit händen und füßen zu sprechen.

00:42:23: also sehr hilfsbereite leute gewillt irgendwie dich zu verstehen.

00:42:27: ja

00:42:29: dann

00:42:31: noch

00:42:31: eine abschließende frage bevor wir noch ein paar tips hier raus hauen was fandet ihr besser beziehungsweise schlechter als erwartet.

00:42:41: Im Moment habt ihr euch schwer getan am Anfang und was hat euch positiv überrascht?

00:42:45: Und werde ich auch bei dir, Philipp den Vergleich vom ersten zum zweiten Auslandsemester?

00:42:50: Fange ich gleich mal an.

00:42:51: Besser und schlechter also erwartet!

00:42:53: Ich bin in beide Aushandsemester mit zwar Vorfreude eingegangen aber mit wenig Erwartung... ...und die wurden fast immer übertroffen.

00:43:04: Also man macht sich dann vorher im Kopf das andere.

00:43:06: erstmal weiß ich noch sind die Leute cool, mit denen man da zu tun hat.

00:43:11: Fühlt man sich wohl?

00:43:12: Man hat zu Hause seinen wohligen Freundeskreis und geht in eine fremde Umgebung.

00:43:16: Es kann sein, es steht und fällt auch mit den Leuten, mit dem man Zeit verbringt.

00:43:21: Da hab ich in beiden Semestern die Erfahrung gemacht, dass das so war, dass man ne unfassbar geile Zeit hat.

00:43:26: Man geht meist in den ersten Wochen viel Party machen, lernt die Leute intensiv kennen und baut Freundschaften auf in so kurzer Zeit, die so tief gehen, dass sie danach ... in der ganzen Welt besuchen geht, um sich wiederzutreffen.

00:43:40: Was auch so ein Nacheffekt vom Auslandsemester ist, dass man in der ganze Welt Freunde hat die man besuchen kann und mir sehr gut gefällt.

00:43:50: Deswegen das alles zum Besseren.

00:43:52: Schlechter fällt mir schwer was zu finden weil das sind dann meistens Sachen die man im nachhinein doch wieder als irgendwie lustig oder also klar Ich hab eben von Kakaolaken gesprochen oder irgendwelchen stinkenden Sachen.

00:44:05: Das ist in dem Moment vielleicht doof, aber diese schlechten Erfahrungen machen es dann doch wieder zu einer guten Erfahrung, weil man lebt irgendwo.

00:44:11: was passiert was.

00:44:12: Es ist einfach anders.

00:44:14: Genau ich mir ist zum Glück nie etwas Schlimmeres passiert also... In Auba ist z.B.

00:44:20: ein Freund mit einer Gruppe und einem Jeep auch mal nicht verunglückt.

00:44:25: Ist das keine Gestorben?

00:44:27: Die sind aber schwer verletzt im Krankenhaus gelandet.

00:44:29: Ich glaube, so etwas könnte man in schlechter Erinnerung halten.

00:44:33: Ja!

00:44:34: Ich habe das Glück gehabt dass sowas nie passiert ist.

00:44:36: es sind keine schlimmen Sachen passiert sondern eher sehr sehr gute Erfahrungen.

00:44:41: deswegen würde ich sagen im beiden Außernsemesteren eher mehr mitgenommen.

00:44:45: was sich verändert hat vom ersten zum zweiten würde ich sage ist dass ich das ganze sehr viel strukturierter geplant hab.

00:44:53: Ich hab vorhin schon mal Selbstwirksamkeit angesprochen.

00:44:56: Das habe ich am meisten mitgenommen, dass man nicht einfach irgendwo hingesetzt wird und das macht was passiert oder nur mit den Gruppen mitläuft, die irgendwas planen, sondern dass man dort lernt ... gelernt, dass man da doch mehr Gestaltungsfreiraum hat als man sich irgendwie manchmal nimmt.

00:45:30: Das würde ich auch jeden ans Herz legen deswegen sowas mal zu machen weil wenn man aus einem eigenen Umfeld mal rausgeworfen wird merkt man häufig das man Interessen hat oder auch Spaß an Sachen hat die man was man nie geglaubt hätte.

00:45:41: Was ist für dich die verrückteste Erkenntnis?

00:45:44: Was du dort gemacht hast,

00:45:45: was du

00:45:46: hier in Deutschland nie gemacht hast sondern gemerkt hast hey das fühlte ich doch ganz cool.

00:45:51: Das ist vielleicht eine Kleinigkeit, aber für mich hat sich das doch in den Alltag eingeplant.

00:45:54: Ich bin sehr viel mehr kreativen Themen hingegeben.

00:45:59: Also ich bin vorher ungern im Kunstmuseum gegangen und habe ungern mal einen Stift in die Hand genommen.

00:46:06: Es sind so ein Hobby was ich früher nicht mit mir verbunden hab.

00:46:09: Ich finde es langweilig, wer macht sowas?

00:46:14: Das ist zum Beispiel das letzte Aushandssemester dazu gekommen, dass ich an so Sachen und auch an sehr viel ruhigeren Sachen Spaß habe.

00:46:20: Ich bin vorher ... Ich geh mit meinen Freunden sehr viel aus.

00:46:22: Wir sind unterwegs, wir machen Wochenendeausflüge, Party hier, Party da!

00:46:26: Und mit den Leuten dort nicht dann auch mal... Wir machen einen Wanderausflug.

00:46:29: Wir machen was Kulturelles.

00:46:31: Das sind so Sachen die hatte ich vorher nicht so intensiv auf dem Schirm.

00:46:36: Die sind durch die neuen Freunde oder durch das neue Umfeld doch sehr viel stärker rausgekommen.

00:46:41: Das nehme ich jetzt mit Ich baue es in meinen eigenen Freundeskreis ein.

00:46:44: Also ich nötige gerade meine Freunde zu neuen Aktivitäten...

00:46:47: Zu wandern!

00:46:48: Nee, wir haben letztens so einen Sippen-Paint zum Beispiel gemacht.

00:46:50: Also an den Wochenende wo wir dann einfach am Samstag im Sinn die Sonne setzen was malen und dabei ein Espresso-Martinien da handhaben.

00:46:58: Das

00:46:58: macht schon Spaß und das hätten die glaube ich vorher auch nicht gemacht.

00:47:01: Hatten aber jetzt doch sehr viel Spaß.

00:47:04: Cool cool

00:47:05: Ja, dass natürlich absolut recht des Auslandsemester ist.

00:47:07: nur das was du daraus machst Du hast halt selbst eine Hand und deshalb, ich glaube da kann man nur an jeden Appellieren das auch... ...zunutzen diese Chance die man da einfach hat mal irgendwie aus sich rauszukommen.

00:47:18: Und natürlich ist es komisch wenn du im Flieger sitzt.

00:47:21: Shit!

00:47:22: Ich kenne da niemand.

00:47:23: Ähm..ich ziehe jetzt mit irgendwelchen Randoms um den ich zweimal treffniert hab in die WG.

00:47:29: Das ist ein komisches Gefühl.

00:47:30: Also für mich war es auch ein Komisches Gefühl, aber halt da über sein Eigenschad zu springen und das Beste drauszumachen und ich glaube was anderes kann man nicht sagen.

00:47:37: Und das gehört einfach dazu.

00:47:39: bisschen die Vorfreude und auch bisschen Angst vielleicht oder Respekt würde ich eher bezeichnen.

00:47:47: Nichtsdestotrotz Ich glaub die Kontakte die man da knüpfen egal ob mit Einheimischen oder auch anderen Auszuständen Die hat man halt und teilweise auch fürs Leben.

00:47:57: Vielleicht noch für einen Kontext, der Valentin weiß es.

00:48:01: Ich hab meine Freundinnen im Auslandssemester kennengelernt von daher... Ja das ist natürlich was Schönes und auch aus dem Grund kann ich's eigentlich nur jedem empfehlen.

00:48:09: Das ist einfach toll die Erfahrung, die man da mitnimmt.

00:48:14: Ein Kontakt fürs Leben!

00:48:15: So zu sagen ja?

00:48:16: Ich war jetzt erst das Wochenende die Freunde vom Auslandsemester besuchen.

00:48:20: wir waren in Amsterdam und Utrecht zusammen.

00:48:23: deswegen also diese Freundschaften bleiben Meistens über Jahre, selbst aus dem ersten Auslandssemester habe ich noch Kontakt mit den Leuten.

00:48:32: Es wird weniger intensiv aber dieses halbe Jahr ist so bindend weil man alles miteinander macht.

00:48:40: also wir haben häufig Wochen hintereinander Ausflüge gemacht.

00:48:44: Wir sind Wander gegangen, wir sind an der Küste gewesen und eine neue Stadt besuchen gewesen.

00:48:50: Das ist so intensiv wie man es seit vielleicht Schulzeit nicht mehr hat.

00:48:55: Die Uni-Zeit ist schon toll, um neue Freunde kennenzulernen.

00:48:58: Aber ich finde so ein Aushandssemester ist nochmal eine andere Möglichkeit.

00:49:02: Ja super spannende Folge!

00:49:04: Wie gesagt, kleines Herzsystem auch von mir.

00:49:07: Danke Philipp, dass du dabei warst.

00:49:08: Das hat mir großen Spaß gemacht.

00:49:10: Danke auch von meiner Seite.

00:49:11: Und zu guter Letzt würde ich gerne euch noch eine Frage stellen.

00:49:15: Wir haben ja gestartet mit viele Bereuens Keinen Auslandssemester gemacht zu haben.

00:49:22: Philipp, bereust du es?

00:49:23: Eins gemacht oder zwei gemacht zu haben?

00:49:26: Ich bereue es vielleicht nicht noch ein Drittes gemacht zu

00:49:29: machen.

00:49:31: Das hat wirklich Riesen-Spaß gemacht, ich kann sie jedem empfohlen befehlen und ich bereue keinen Tag von diesen Auslandssemestern.

00:49:38: Ja, schließe ich mich an!

00:49:39: Valentin du bist jetzt sädiger der kein Auslandssemser gemacht hat.

00:49:43: Das ist korrekt.

00:49:44: Haben wir dir den Mund so wässrig gemacht dass du dich das nochmal einschreibst?

00:49:49: Ihr habt's hier schon sehr schmackhaft gemacht Und ich möchte jetzt nichts sagen.

00:49:53: Ich bereue es, das nicht gemacht zu haben.

00:49:56: Aber ich glaube, es wäre cool gewesen die Erfahrung mitgenommen zu haben!

00:49:59: Ich bin jetzt nicht tot traurig drüber, dass ich's nicht gemacht habe, weil ich bin auch sehr zufrieden, wo ich jetzt stehe und eben mit dem Weg ohne Auslandsamester... aber ein Stück weit denke ich mir auch so

00:50:12: Boah!

00:50:12: Das

00:50:13: ist eine Erfahrung, die macht man später halt nicht nochmal.

00:50:16: Schon cool!

00:50:18: Und ich glaub' das bringts gut auf den Punkt.

00:50:21: Hier kommt ans Ziel ohne, aber ist eine Erfahrung ... die man nie wieder machen kann.

00:50:26: Außer ihr studiert noch mal in hohem Alter, was eher unwahrscheinlich ist!

00:50:30: Du weißt ja der Weg ist das Ziel?

00:50:32: Der Weg is das Ziel, genau... Wenn ihr also die Möglichkeit habt, sag ich jetzt als ... ...jeniger der Keins gemacht hat, macht eins zwei oder drei.

00:50:44: Dann sag' ich vielen Dank fürs Zuhören.

00:50:46: Das war Spotlight on After School Euren Podcast für echte Einblicke im Studium Ausbildung und Beruf Ob in der Bib im Bus oder beim Prokrastinieren, schön dass ihr dabei wart.

00:50:56: Lasst uns gerne euer Feedback in den Kommentaren da oder schreibt uns eine E-Mail an podcastlsv.de.

00:51:02: Abonniert den Podcast um die nächste Folge nicht zu verpassen und teilt ihn gerne!

00:51:06: Wir hören uns nächsten Monat.

00:51:07: bis dahin macht's gut.

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