#13 Vom Mentee zum Mentor

Shownotes

In dieser Folge von SPOTLIGHT ON: After School sprechen wir mit René Krug über seinen Weg vom Young Professional zum Produkt Manager, wo er selbst YPs betreute und darüber, wie sich der Berufseinstieg im Laufe der Zeit entwickelt. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Karrierepfade, die Betreuung neuer Young Professionals und die Eigenschaften, die aus seiner Sicht für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben entscheidend sind.

Anlässlich unseres einjährigen Podcast-Jubiläums gibt es heute gleich doppelten Grund zur Freude: Wir feiern nicht nur ein Jahr voller spannender Gespräche, inspirierender Geschichten und gemeinsamer Learnings, sondern präsentieren auch stolz unser neues Logo. Mit frischem Look starten wir in das nächste Podcast-Jahr und freuen uns darauf, euch weiterhin mit interessanten Themen und neuen Perspektiven zu begleiten. Vielen Dank, dass ihr Teil dieser Reise seid! 🎉🎙️

Themen der Folge:

  • Vom Young Professional zur heutigen Rolle
  • Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten in der IT
  • Was gute Young Professionals auszeichnet
  • Fachwissen, Persönlichkeit und Job-Fit
  • Wie man die eigene Spezialisierung findet
  • Was René seinem jüngeren Ich heute mitgeben würde

Feedback, Fragen und Wünsche: podcast@sva.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Spotlight on After School, eurem Podcast für echte Einblicke in Studium Ausbildung und Beruf.

00:00:12: Ja und wie jeden Monat stehe ich hier wieder mit Valentin?

00:00:16: Guten Morgen Valentin!

00:00:18: Guten Morgen Jan.

00:00:20: Genau und auch diesen Monat sind wir nicht alleine.

00:00:23: letzten Monat waren mehr auf der Karrieremesse mit Tanisha Und heute springen wir Zu dem Punkt, wo man schon Karriere gemacht hat.

00:00:31: Und zwar geht es darum wie man vom Menti zum Mentor wird.

00:00:35: Dafür haben wir wieder ein Gast dabei und zwar den René.

00:00:37: René möchtest du dich kurz vorstellen?

00:00:39: Ja danke auch.

00:00:40: guten Morgen von mir freue mich natürlich hier zu sein.

00:00:43: Ich bin der René Krug, bin ein dreißig Jahre alt und ja schon länger bei der SVA um genau sein seit zwei tausend vierzehn.

00:00:51: Und ich habe hier auch mal als dualer Student angefangen bzw gab's sogar noch so einen Vorpraktikum.

00:00:56: Wir müssen sogar nochmal ein Praktikum machen im Monat.

00:00:59: Das mussten

00:01:00: wir auch.

00:01:00: Ja, genau.

00:01:01: Es war eine spannende Zeit auf jeden Fall das Praktikum.

00:01:03: Ein Gefühl von schon null auf einhundert beschleunigt und dann ein Studium abgeschlossen, damals an der HDA auch studiert.

00:01:14: Das war halt der Kooperationspartner von der SVR für das duale Studium und später den Einstieg als System engineer hier auch gemacht mit dem Fokus halt auf Automatisierung rund um den Bereich Datacenter wo wir dann halt verschiedene Automatisierungsmöglichkeiten im Kunden angeboten haben.

00:01:29: Und herum haben wir da eine Produktgruppe aufgebaut, auch mit Automatisationslösungen die wir dem Kunden zum Verkauf anbieten können und habe jetzt Arbeit tatsächlich ja auch dieses Jahr erst und das kann ich so lange her für zwei Monate noch mal meine Rolle gewechselt und mache jetzt seit dem ersten vierten tatsächlich bei uns Partnermanagement nochmal eine deutlich strategische Rolle.

00:01:49: kommt auch daher dass sich neben meiner Tätigkeit als Produktmanager ... noch ein weiteres Partnerunternehmen bei uns auch mit aufgebaut habe.

00:01:55: Auch gemerkt hab, das macht mir viel Spaß und genau jetzt auch die Möglichkeit genutzt habe... ... das Vollzeit zu machen.

00:02:01: Also schon eine sehr lange Zeit bei der SVA hiermit dabei.

00:02:04: und genau Thema Hobby war ja noch so'n Ding, Kart fahren ist große Leidenschaft

00:02:10: für mich.

00:02:10: Ich erinnere mich.

00:02:11: Ja, genau!

00:02:15: Da geht es dann voll Fokus auf die Kartbahn.

00:02:17: Das macht mir wirklich Spaß, aber ich finde es eine coole Sache irgendwie so kann ich da auch richtig abschalten weil ich bin dann so wirklich voll auf der Strecke und man merkt auch sofort sobald mal die Konzentration schwindet bis einfach nicht mehr so schnell verlierst du mal eine halbe Sekunde.

00:02:29: und genau deswegen auch ne coole sache irgendwie da mal sein Fokus oder zumindest zu üben zu fokussieren.

00:02:37: Spannend also.

00:02:37: Du hast ja schon quasi dein Werdegang als YP Also, Young Professional bei der SVA beschrieben mit dem, dass du angefangen hast im Studium.

00:02:45: Und heute oder bis vor kurzem warst du noch auf der anderen Seite und zwar hast Leute mentiert.

00:02:53: Bevor wir aber dazukommen möchten wie jedem Gast die Frage stellen deine Story wird in der New York-Teils veröffentlicht?

00:02:59: Wie lautet deine Schlagzeile?

00:03:02: Das ist natürlich eine gute Frage!

00:03:06: Ich glaube meine Story würde lauten freie Radikale.

00:03:10: Ich glaube so wurde ich auch häufiger mal bezeichnet.

00:03:14: Einfach kommt ein bisschen aus daher, dass sich dann immer unkönventionelle Wege mal eingeschlagen habe um halt neue Dinge für uns zu erproben und zu bauen.

00:03:23: also wenn es darum ging das wir ja verschiedene Systeme aufbauen wollten wie eine Skill-Datenbank, Zertifikatsablagen oder ich erinnere mich auch an die erste digitale Dokumentenablage und so da haben relativ viel Zeit damit verbracht, Prozesse zu planen.

00:03:37: Und ich hab das Ganze halt einfach mal so ins Praktische übersetzt und halt auch dann halt einfach einmal was umgesetzt und gemacht, damit sie es auch alle vorstellen können.

00:03:45: Aber das hat mir dann auch irgendwie diesen Titel da nochmal frei radikale irgendwann eingebracht.

00:03:49: Genau!

00:03:50: Ich glaube, dass wäre der passende Titel auf jeden Fall dafür.

00:03:52: So ein bisschen macht so sein Ding aber natürlich immer mit dem Interesse der Firma im Fokus.

00:03:58: Also einfach mal machen?

00:03:59: Genau, einfach mal Machen

00:04:00: ja.

00:04:01: Hat sich das letzten Jahr nicht so entwickelt, So, der einfach mal machen Typ geworden bist?

00:04:07: Oder warst du das auch schon als YP?

00:04:11: Ganz am Anfang war ich das nicht.

00:04:13: Weil da waren das erstmal für mich alles hier unbekannt.

00:04:17: Alle haben hier mit Hieroglyphen gesprochen.

00:04:20: Ich weiß noch damals, hieß es dann so ja wenn du irgendwie Fragen hast bezüglich dein Laptop, dann geht's zum Sit und ich dachte wirklich dass wäre ein Typ der bei uns sitten heißt Und du habt dann überall rumgefragt, wer denn den Zit kennt.

00:04:37: Dann haben halt alle gelacht und so ein bisschen rausgefunden.

00:04:40: Das heißt einfach Central IT bei uns wird mit C geschrieben.

00:04:45: Genau.

00:04:45: also das waren für mich alles natürlich so ein Bisschen Hieroglyphen alles ein bisschen unbekannt und es hat auch eine ganze Weile gedauert.

00:04:52: bis man sich da auch richtig mal zurecht finde muss erstmal wissen aufbauen auch hier was tue ich ja?

00:04:56: Was von sprechen die Leute Und ich glaube, das hat schon eine Zeit auf jeden Fall gedauert.

00:05:03: Auch die Sicherheit hatte mich da auch über frei bewegen zu können und ich glaub dann so ab dem Punkt wo ich dann gemerkt habe okay ich über Blick dieses Gesamtspielfeld ein bisschen besser Da hab' ich dann auch die Möglichkeiten genutzt um mich freier zu bewegen und dann halt auch links rechts mal zu gucken was es so möglich ist.

00:05:20: nachdem du den Zit kanntest und einen Zugang hattest hast du radikal alles genau.

00:05:24: der hat mir wieder geholfen.

00:05:27: aber nimm uns mal mit ... ist Jahrzehnteusend vierzehn.

00:05:29: Mhm,

00:05:30: Deutschland-Weltmeister.

00:05:31: Verstimmter?

00:05:32: Ja, genau.

00:05:33: Ungeschlecht gealtert schon heute.

00:05:35: Ich hab gehört, dieses Jahr wird's nichts.

00:05:42: Nimm uns mal mit!

00:05:43: Wie war das und welche Bereiche hast du denn damals durchlaufen als du angefangen

00:05:48: hast?

00:05:49: Ja... Damals war dann der Fokus für mich erstmal so mittelaufenden Projekten.

00:05:54: Das heißt ich hatte da zwei drei Kollegen bei denen ich über die Schulter gucken konnte auch direkt irgendwie mal unterwegs, war beim Kunden mit in Hannover, durfte mir da ein paar Dinge angucken.

00:06:04: Für mich auch das erste Mal, dass ich im Rechenzentrum war.

00:06:07: Alles super faszinierend alles so riesig, so laut trotzdem irgendwie super spannend und... Ich glaube am Anfang hatte ich eigentlich nur Fragezeichen im Kopf.

00:06:18: Ich dachte so okay also das sind hier ganz viele Kisten die blinken super bunt die sind alle verknüpft miteinander und ich dachte mir so oh Gott was mache ich denn hier?

00:06:30: Und so die erste Phase war wirklich dieses Wissensammeln im Bereich Datacenter.

00:06:38: Da hab ich mir auch viel selber aneignen müssen, auch an Wissen.

00:06:43: Damals natürlich nicht so einfach.

00:06:44: es gab kein ChatGPT, wer sich hätte fragen können sagen, gib mir mal einen Kurzabbriss über datacenter.

00:06:48: sondern das bestand dann daraus dass ich schon selber mehr Sachen angelesen habe weil auch die Hochschule selber... Der Studiengang, der ist jetzt ja nicht direkt darauf ausgelegt gewesen hier genau dieses Wissen halt über das was ich da in der Arbeit mache dann zu vermitteln.

00:07:02: Sondern geht es ja mehr um das theoretische und... Da war's schon so, da hab' ich auch wirklich Zuhause bin ich erst mal heimgekommen und habe dann erstmal alles mögliche googlen müssen.

00:07:11: Was ich so tagsüber gehört hatte also da habe Ich viel Zeit damit verbracht im Bereich Data sind mir auch wissen anzueignen Über die Virtualisierungsmöglichkeiten die man hat.

00:07:21: Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Netzwerk-Verbindungstypen, die es da gibt?

00:07:26: Was bedeutet das halt wenn man ein Dreitiersystem hat?

00:07:30: Wird's das halt dass ich alles komplett virtualisiert auf einer Kiste habe.

00:07:35: Dass ich sage okay ich hab hier irgendwie hyperconverged oder so bis ich das auch mal verstanden habe.

00:07:40: und also da ist noch viel Zeit ins Land gegangen weil man hat natürlich im dualen Studium auch den theoretischen Teil an der Hochschule.

00:07:46: Das heißt ich hatte jetzt nicht die gesamte Zeit, die Möglichkeit natürlich in der Praxis zu verbringen oder im Projekt mit einem Wissen anzueignen.

00:07:53: Sondern das war ja auch immer ein Stück weit im Wechsel.

00:07:56: Später ist es so, muss ich sagen, ein bisschen ineinandergeflossen.

00:07:59: Da hatte man dann auch in der Theorie-Phase recht viel zu tun für die Arbeit.

00:08:03: Ich lag aber auch daran, dass wir ja in laufenden Projekten drin waren und da war's auch schwer, abzugrenzen und zu sagen okay gut... Herr Krug ist jetzt einfach ein halbes Jahr nicht erreichbar.

00:08:14: Schwierig, wenn man da ein System aufgesetzt hat und eigentlich die Ansprechperson dafür ist.

00:08:17: Deswegen ist es ein bisschen verschwommen.

00:08:19: dann am Ende.

00:08:19: aber der Anstieg für mich war so ein Bereich Datacenter da das Wissen aufbauen schauen was für verschiedene Systeme gibt's da?

00:08:25: und vor allem wie funktionieren sie zusammen?

00:08:28: Zum Bereich Datasenter du hast ja gerade schon angeschnitten dein erster Kundeneinsatz war erstmal Rechenzentrum bestaunt und den ganzen Fachbegriffen googeln.

00:08:37: Wie sah das denn aus?

00:08:38: Du bist in dem Projekt auch Hand anlegen oder hast du eigentlich nur deinen Kollegen über die Schulter geguckt?

00:08:44: Das war direkt Handanlegen.

00:08:46: Also Tag eins kann ich mich erinnern, dass sie gesagt haben hier der Server da, der für dich jetzt installiert.

00:08:53: Mach mal!

00:08:57: Aber fairerweise haben Sie es auch vorher gesagt und gesagt hier wird jetzt ein bisschen kaltes Wasser aber das gehen wir schon hin.

00:09:03: Und ja, das waren halt natürlich viel Try and Error.

00:09:07: Viel Google, viel Stack Overflow, viel Rated.

00:09:11: Aber tatsächlich hat es mir eigentlich geholfen, weil die Lernkurve war sehr, sehr steil und dafür war ich aber auch relativ fix an einem Punkt wo ich das Ganze halt schon überblickt habe.

00:09:20: Wo ich halt schon so viele verschiedene Systeme kennenlernen konnte.

00:09:25: So viele verschiedene Sachen installiert habe.

00:09:27: So viel verschiedene Probleme schon beoben hab, dass sich da eigentlich eine relativ kurze Zeit schon... Ein relativ großes Know-how aufbauen konnte.

00:09:34: Ich habe nicht nur über die Schulter geguckt, ich hab dann tatsächlich auch in die Projekte mitbegleitet und irgendwann angefangen die Projkte selber umzusetzen.

00:09:45: Das heißt es wurde einfach noch drüber geschaut.

00:09:47: so passt das was ich gebaut habe.

00:09:50: aber da konnte ich dann auf jeden Fall die Aufgaben eigenständig schon machen.

00:09:54: Okay das heisst du bist erstmal auch wenn du einen Studium eher als Techie gestartet wie man so schön sagt?

00:10:01: Und das war auch dein Einschick nach deinem Studium?

00:10:04: Das ist ein bisschen ... Ja, das auf jeden Fall.

00:10:09: Ich hab während dem Studium schon gemerkt, dass dieses nur das Techie da sein, dass es nicht so... Also das macht mir viel Spaß dafür.

00:10:19: War's auch so, dass ich da absolut gebrannt habe.

00:10:22: Aber ich hab auf jeden fall gemerkt so, das ist nicht so das Ding was so hundert Prozent die ganze Zeit machen willst.

00:10:26: also da fehlt noch irgendwas als nur schwarz-weiß Konsolen zu sehen.

00:10:32: Da brauchst du irgendwas, was irgendwie so ein bisschen Spannung reinbringt.

00:10:36: Irgendwie hatte ich auch immer dieses Gedanke ... Ich will irgendwas machen, das einen wirtschaftlichen Beitrag hat oder sowas.

00:10:43: Also da hat sich schon.

00:10:44: im Studium war es so dass bei mir das Produktmanagement ein großes Thema geworden ist und fährt zu sein vor dem Management noch die Produktentwicklung wo ich dann relativ fix auch den fokus gefunden habe so mit dem thema automatisierung.

00:11:02: interessant so automatisieren bereich data center kann man sehr viel machen und ich hatte ja durch die jahre davor schon viele im datacenter automatisiert oder auch da viele lösungen gebaut.

00:11:11: Und da kam mir dann auch wieder dieser gedanke so diese automatismen die können wir eventuell als produkte aufbauen verkaufen Ja, in dem Zuge hat sich das auch schon so ein bisschen, würde ich sagen werden im Studium aufgebaut und als System Ingenieur habe ich dann tatsächlich quasi nicht nur meine technischen Projekte gemacht.

00:11:30: Sondern ich hab nebenher auch das Produktmanagement bei uns aufgebaut für unsere Automation Solutions.

00:11:35: Möchtest du kurz für die zuhören erklären also?

00:11:38: Ich glaube Produktentwicklung ist relativ selbsterklärend.

00:11:41: aber was Produktmanagement ist vielleicht in zwei Sätzen

00:11:44: ja es ist mehr als die Leute sich auf jeden Fall vorstellen.

00:11:48: Ich glaube, ich habe mir das am Anfang auch irgendwie sehr entspannt vorgestellt.

00:11:52: Ja, ich dachte so ja cool hast du jetzt einen lustigen Hut auf und verantwortest den ganzen Krams, denen du unter anderem selbst gebaut hast.

00:11:59: aber das war dann auch irgendwann schon so dass auch andere daran mitgebaut haben.

00:12:03: Das heißt wir hatten sehr viele Lösungen über ein Fünfundzwanzig Stück auch die wir da parallel betreut haben und weiterentwickelt haben.

00:12:10: auch zum Produktmanagement gehört zum Einen ... ein technisches Verständnis.

00:12:17: Also du musst verstehen, was wurde da gebaut und was kann es?

00:12:21: Was kann das nicht?

00:12:23: Dann auf der anderen Seite muss man natürlich gucken wie kriege ich das verkauft?

00:12:27: also du musst auch die Sprache des Endanwenders, des Kunden verstehen... Und vor allen Dingen du musst in eine Lage sein dazwischen zu vermitteln zwischen der Technik und dem Vertrieb.

00:12:38: Du musst gucken okay was sind die Anforderungen des Kunden?

00:12:41: Wie übersetzt sich das jetzt in tatsächlicher Features, die wir entwickeln wollen.

00:12:45: Wie übersetze ich das in eventuelle Requests, was irgendwelche bug fixes angeht?

00:12:51: Also da gehört viel Übersetzungsarbeit dazu um das auch zu machen.

00:12:57: und am Ende natürlich auch das Thema der strategischen Ausrichtung.

00:13:00: also in welche Richtung laufen wir mit den Produkten?

00:13:03: gibt es dann Markt für, gibt es kein Markt für?

00:13:05: wie lange gibt's dem Markt noch dafür?

00:13:07: Zwischen diesem ganzen Übersetzer-Tätigkeiten hat man auch einen unfassbar hohen Zeitaufwand, den man mit strategischen Themen verbringt.

00:13:13: Also Kennzahlen auswerten und schauen wie verkauft sie das Produkt?

00:13:17: Müssen wir hier eventuell Rückstellungen bilden, weil wir in Zukunft vielleicht noch mal ein bisschen mehr Budget brauchen für die Weiterentwicklung, weil vielleicht schon absehbar ist, dass irgendwie der Markt dafür sich verändert.

00:13:26: Das ist ein sehr umfassender Job, der ja auch sehr viel Zeit mit sich bringt, die man da in Themen reinsteckt wo man es vielleicht nicht erwartet.

00:13:37: Jetzt hast du ja Greifen wir quasi schon mal vorweg nicht nur Produkte betreut, sondern auch junge Mitarbeitende.

00:13:48: Die sogenannten YPs.

00:13:49: deshalb sitze ja heute hier.

00:13:52: Wie kamst du denn dazu?

00:13:54: Ja genau also ich bin jetzt selber mal YP gewesen.

00:13:57: damit siehst es noch nicht yp da ist einfach noch studieren Genau, den Begriff YP.

00:14:05: Ich fand es immer, wie es darum ging, dass ein Name gesucht wird, fand ich den eigentlich schon recht treffend.

00:14:10: Ich finde das cool so auch den Namen Young Professionals weil also egal wenig hier über dem Weg laufen, das trifft auf jeden Fall zu und bin auch wieder begeistert davon was für know-how, was für einen Projekteinsatz da unsere Studierenden hin leisten immer wieder und unsere auszubilden.

00:14:24: Also mir hat's mal sehr viel Spaß gemacht selber halt als YP in den Projekten mitzulaufen Und ich habe auch das meiste genau dadurch gelernt Durch die Praxisphasen, durch die Einsätze im Kundenprojekt.

00:14:36: da habe ich das meiste mitgenommen.

00:14:37: Da habe ich auch wirklich mein Wissen gesammelt.

00:14:41: und für mich war immer klar so wenn andere Leute mal zu mir kommen oder sind ja dann auch immer wieder zu mir gekommen dass sich dann halt genau das weitergeben will diesen praktischen Erfahrungswert den man da sammeln kann im Kunden-Projekt.

00:14:56: Für mich war dann klar auf jeden Fall irgendwann will ich es auch weiter geben wenn sich dafür die Möglichkeit bietet.

00:15:01: Das Coole war halt, dass dann irgendwann auch der Alex Stahl mal auf mich zukam.

00:15:08: Mein damaliger Chef und meinte so ja, könntest du dir nicht vorstellen vielleicht auch Studierende zu betreuen jetzt wo du kein Studierender mehr bist?

00:15:15: Und für mich war das ich habe gar nicht lange drüber nachgedacht.

00:15:19: Ich wusste so, es passt und wusste schon, das wird auf jeden Fall lustig und hab mich da drauf auf jeden fall eingelassen.

00:15:31: Tolle Möglichkeit, auch da drin gesehen.

00:15:33: Also wie du schon gesagt hast nicht nur Wissen weiterzugeben aber auch selber halt zu gucken dass man halt irgendwie so das ganze auch weiter gibt.

00:15:40: Du hast

00:15:41: es schon ein bisschen angerissen Aber vielleicht noch im Detail.

00:15:45: was sind denn die Einblicke?

00:15:46: Die jetzt einen Werkstudent bekommt der jetzt dich unterstützt die vielleicht im Studium so nicht vermittelt werden.

00:15:54: Ja auf jeden Fall die praktische Erfahrung.

00:15:55: also Man kann so viel theoretisches wissen sammeln wie man will Am Ende die Praxis läuft komplett anders.

00:16:03: Also, mich hat im Kundenprojekt noch nie einer nach einem UML Diagramm gefragt.

00:16:09: Das ist einfach noch nicht passiert.

00:16:12: Und da sind so viele Dinge an der Hochschule wo beigebracht wurde, ja genau so läuft das ab und du musst immer erst Schritt eins zwei drei.

00:16:20: aber die Realität ist einfach, die Schritt Drei wird immer zuerst gemacht dann kommt Schritt Zwei, Flight Schritt Eins ungefähr.

00:16:26: Also die Reihenfolge ist teilweise komplett anders, weil auch die Kundenanfragen teilweise sehr spontan kommen.

00:16:32: Manche Unternehmen planen ja nicht das bei ihnen Datacenter ausfällt also gibt es halt kein Projektplan.

00:16:38: man kann sich im besten Fall darauf vorbereiten mit Ausfallplänen

00:16:41: etc.,

00:16:41: aber da sind viele Dinge die laufen halt in der Realität einfach anders.

00:16:45: und ich glaube dass ist auch mal der Punkt den ich versucht habe zu vermitteln in dem Projekten die wir dann gemeinsam gemacht haben so dass halt die Praxis eine andere ist, das natürlich gut ist und ein bisschen theoretisches Wissen mitzubringen so dass man weiß okay wie arbeitig strukturiert ja wie kann ich mir Informationen ablegen.

00:17:03: Wie kann ich Informationen auch beschaffen?

00:17:06: Aber am Ende ist es auf jeden Fall die Praxise schlägt die Theorie

00:17:10: zu dem Punkt UML Diagramme.

00:17:12: Ich habe letzten Datenmodelle entwickelt oder Datenplattform im Prinzip Und halt erstmal die Datenprodukte aufgebaut, Transformation Bereinigung etc.

00:17:22: Und danach hieß es dann, ja hast du mal einen AR-Diagramm.

00:17:27: Kommt keiner mit?

00:17:28: Ja wir planen das mal!

00:17:29: Mit was wir machen, sondern so... Mach mal und dann zur Präsentation müsste man's aber halt irgendwie visualisiert haben.

00:17:35: Naja, was ich auch immer gern gemacht habe, ich hab die Dinger halt erst gebaut.

00:17:40: Also ich weiß noch damals wie es darum ging im... Wie ist das Modul...?

00:17:45: Ich glaube sie ist auf der Datenbank oder so,

00:17:46: ne?!

00:17:47: Da habe ich mir zu Hause auch so ein Microsoft SQL Server aufgesetzt und ich hab immer erst die Datenbank wirklich visuell mit zusammengebaut.

00:17:55: Und dann, wenn sie gebaut war, habe ich dann die Exportfunktion von Microsoft SQL genutzt und habe mir das Diagramm dazu erzeugen lassen weil der konnte tatsächlich UML-Diagramme erzeugt.

00:18:07: So habe ich es mir erst praktisch gearbeitet, geguckt ob's funktioniert bevor ich mir den Aufwand mache und in die Dreißig UML Diagramme entwerfe.

00:18:14: und keinst davon funktioniert in der Praxis.

00:18:17: Jetzt hast du ja schon erzählt, dass du ein Fan davon bist eher mal zu machen auf UML Diagramme zu scheißen und sozusagen Fachwissen eignet man sich einfach praktisch an.

00:18:28: Welche Eigenschaften sind dir aber noch wichtiger als Fachwissenausser?

00:18:33: Einfach mal machen!

00:18:36: Ich glaube vor allen Dingen die Kerneigenschaft halt Dinge selbstständlich auch machen zu können oder auch das ich Leuten selbstständig oder Aufgaben an die Hand geben kann und die erledigen sie Und ich weiß danach, dass die Aufgaben auf jeden Fall gut erledigt wurden.

00:18:54: Also auch da das Vertrauen in die Leute zu sehen, dass sie die Leute selbstständig arbeiten können und aber auch natürlich gleichzeitig der Mut zu fragen so wenn man halt nicht zurechtkommt sagt kannst du mir mal zeigen wie funktioniert das?

00:19:07: Da ist jeder auch besonders hier in der Firma jeder bereit sich jederzeit hinzusetzen um jemandem zu zeigen und zu erklären wie das funktioniert.

00:19:15: Das habe ich damals auch sehr geschätzt.

00:19:18: Und von da aus her, ich glaube das ist dann auch ein Stück weit zum Geben und Nehmen.

00:19:21: Auch so sich dieses Trauen halt zu fragen und zu sagen okay ich habe hier vielleicht noch eine Wissenslücke setz dich doch mal kurz mit mir hin und dann schauen wir gemeinsam irgendwie wie das funktioniert.

00:19:32: ja also auf jeden Fall so.

00:19:34: das Thema Zuverlässigkeit selbstständiges Arbeiten und natürlich auch ein bisschen Neugier gehört auch dazu.

00:19:42: Man sollte dann einen schönen Spaß haben an dem, was man hat.

00:19:45: Aber ich glaube das ist auch eine tolle Möglichkeit hier in der Firma.

00:19:48: Auch hier für die Hauszubildenden und Studierende, dass man halt die Möglichkeit hat hier auf verschiedene Abteilungen zu durchlaufen.

00:19:54: also bei mir im Team ja eine der Möglichkeiten sich das anzuschauen.

00:20:00: aber ich kann es auch allen raten nutze die Chance schaut euch einfach während des Studiums während dem dualen Studium als Werkstudent vielleicht schaut euch mal verschiedene Abteilung an Und sammelt da überall so ein bisschen das Wissen, weil es hilft am Ende auch ein bisschen zu gucken.

00:20:14: Okay in welche Richtung soll's vielleicht mal gehen?

00:20:17: Du hast jetzt schon einige Eigenschaften aufgezählt die dir persönlich wichtig sind bei einem Young Professional und die vielleicht auch wichtiger sind als ich das beste Fachwissen zu haben.

00:20:32: Wie suchst du aber jetzt jemand aus an Werkstudenten wenn jetzt unsere Talententwicklung kommt mit einer Bewerbung?

00:20:42: Und

00:20:42: wie äußert sich dann der Bauchgefühl, dass du sagst, ja ... Der könnte richtig gut ins Team passen.

00:20:47: Oder der ist genau ne richtige dafür oder auch nicht?

00:20:51: Also um ehrlich zu sein ich glaub' ich hab das noch nie wirklich aus nem Bewerbungsschreiben rauslesen können.

00:20:58: Weil es irgendwie einfach ein Stück Papier was ich da in der Hand halte so und mir fällt's immer schwer so... Da drin zu erkennen.

00:21:05: okay, wie tickt die Person?

00:21:07: Was macht die Person?

00:21:10: Ist sie motiviert?

00:21:12: Was bringt die Person so wirklich mit?

00:21:14: Ich kenne das auch selber von mir, weil ich habe immer sehr schwer getan mit Bewerbungsschreiben.

00:21:18: Deswegen denke ich hab' ich da auch Verständnis dafür dass es manchmal nicht das widerspiegelt was man vielleicht selber ist.

00:21:26: Von daher war das für mich dann meistens so, dass wir die Personen auf jeden Fall eingeladen haben zum Bewerbsgespräch.

00:21:32: Sofern die Bewerbung nicht komplett Krötze war...

00:21:34: Ja also wenn jetzt dass sich jemand beworben hat und nichts reingeschrieben hat Dann wird es schwierig natürlich.

00:21:43: Aber ansonsten haben wir da tendenziell eigentlich nur geguckt, dass die Leute halt Interesse haben daran und wir sehen da auch kein Problem drin wenn jemand einen Querenstieg macht.

00:21:53: also wir haben so viele Leute bei uns sie sind in so vielen verschiedenen Branchen gearbeitet haben also ich neulich mit einem gesprochen hier in der Firma hat vorher Kunst studiert der jetzt hier Architekt ist Also nicht Architekt, um Gebäude zu designen oder mit Bildern auszugestalten sondern tatsächlich System-Architekt.

00:22:14: Deswegen ist es halt für uns nicht so wirklich relevant gewesen, okay gut, ist das jetzt ein Querenstieg?

00:22:20: Kein Anquerenstiege?

00:22:21: Wenn die Leute erstmal eingeladen und meistens direkt in dem ersten Gespräch hat man dann schon gemerkt wie tickt die Person, hat sie da Bock drauf bringt die Motivation mit natürlich auch... Wir haben auch drauf geachtet, dass die Leute den bisschen wissen dazu für das was sie sich hier bewerben und genau.

00:22:43: Also wir haben natürlich auf die Qualifizierung geachtet ein Stück weit.

00:22:47: Das muss ja auch irgendwo fair sein gegenüber allen anderen die sich bewerden.

00:22:52: aber nichtsdestotrotz im Ende entscheidet auch irgendwie der Mensch.

00:22:55: Und ich glaube das hat immer so einen Ausschlaggebenden Punkt gemacht.

00:22:59: Schön finde es halt auch zu sehen so zwischen.

00:23:02: Also ich erinnere mich noch an alle Bewerbungsgesprächen, wo ich mit dabei war und vor allem aber auch was ich mal so schön finde ist die Entwicklung zu sehen von den einzelnen Personen mit dem, was sie einmal im Bewerbsgespräch gesagt haben und wo sie jetzt heute stehen und so.

00:23:16: also das ist sehr schön zu sehen.

00:23:21: Jetzt hast du ja schon gut gesagt dass sich eigentlich durch Bauchgefühl oder einfach Interesse Motivationen ... äußert, ob die Person genommen wird oder nicht.

00:23:34: Und du auch zu Recht dann sagst... Du findest es toll wie die Leute sich vom YP zum mittlerweile fest angestellt entwickelt haben und... Wie weit sich das der Bewerbung noch widerspiegelt?

00:23:46: Wie merkst du den Job für dich?

00:23:48: also wenn du jetzt YP betreust?

00:23:50: Wie merkst du dass die tatsächlich geeignet sind für das was ihr machen und jetzt nicht unbedingt komplett fremd im Fach aber Man kann ja auch in dem Bereich bleiben und sagen, hey hast du nicht eher Lust auf das.

00:24:03: Wie merkst du dass das das Richtige für die Person ist.

00:24:05: oder wie hast du es vielleicht bei dir selbst gemerkt?

00:24:15: Bei mir selbst war das einfach so.

00:24:16: ich hatte Bock auf neue Themen gehabt.

00:24:18: Ich wollte loslegen machen können, ich wollte keine UML Diagramme mehr zeichnen.

00:24:25: Von daher glaube ich, war dieser Drang nach neuem Themen, neuen Projekten.

00:24:29: Das war so.

00:24:29: das wo ich gerade nicht gemerkt habe, okay?

00:24:31: Ich bin jetzt ready und... ...ich glaube auch dass das der Punkt ist, wo ich dann auch mal merke, die Leute sind ready für den Einstieg.

00:24:40: Weil man dann auch direkt merkt, okay gut!

00:24:42: Die haben wirklich diesen Drang loszulegen Wo man merkt da ist Neugier dabei, da ist Elan dabei Und vor allen Dingen siehts ja auch an den Themen die die Leute bearbeiten in dem Projekt die das genauso, also man kann keinen qualitativen Unterschied feststellen zwischen jemanden der da System Engineer ist oder schon Vollzeit arbeitet und jemanden, der da jetzt das Studium gerade absolviert hat.

00:25:07: Also es ist ein fließender Übergang und da gibt's auch keinen großen qualitativer Unterschied.

00:25:12: Man merkt das sehr schnell dann einfach so dadurch dass die Leute auch eine steile Lernkurve haben, dass er diese Qualität in der Arbeit auch unfassbar schnell steigt und ja... Das ist dann der Punkt wo Man sagt okay gut da ist jetzt quasi nur noch der Jobtitel, der angepasst werden muss.

00:25:29: Da gibt es so keinen großen Unterschied mehr und genau.

00:25:32: aber man merkt zwar auch daran dass die Leute dann selber so dieses dieses Gefühl ausstrahlen von so ja ich will jetzt loslaufen Ich will jetzt die eigene Dinge vorantreiben eigene Projekte machen zusammen mit einem größeren Team oder kleineren team.

00:25:47: Genau das merken wir den Leuten auch irgendwie relativ fix dann auch an.

00:25:49: Ja

00:25:53: So René Wir haben uns jetzt mein neues Format überlegt für ein Podcast.

00:25:58: Ja, Miss Rapid Fire Questions ja wo du eine Sekunde nachdenken und dann direkt... Okay.

00:26:04: ...wird's dir Antwort geben musst zu unsere Fragen?

00:26:07: Also aus dem Bauchgefühl heraus antworten

00:26:09: wie in

00:26:10: der Bewerbung?

00:26:11: Einfach ganz spontan!

00:26:12: Okay,

00:26:13: machen wir es abwechselnd?

00:26:15: Ja.

00:26:15: Fangen du mal an.

00:26:16: Ich?!

00:26:18: Perfektionismus oder Pragmatismus?

00:26:20: Ja, ganz klar Pragmatismus.

00:26:23: Größte Anfängerfehler

00:26:26: Keine Rückfragen stellen

00:26:28: Oh, gut.

00:26:29: Dokumentation lesen oder direkt ausprobieren?

00:26:34: Uuh!

00:26:39: Ich würde also Dokumentations...

00:26:41: Echt?!

00:26:43: Also erfahrungsgemäß einfach nur weil ich habe das ein paar mal probiert.

00:26:47: Das geht einfach schief.

00:26:49: Also zumindest mal reingucken und es gibt ja schon gutes Bauchgefühl.

00:26:54: Welche Unsicherheit hatten fast alle neuen Young Professionals?

00:26:57: Ja, also dass alle einfach so ein bisschen grüner in den Ohren noch sind.

00:27:01: Also ich kenne ihn ja selber und dann weiß man ja nicht so richtig was mache ich hier?

00:27:05: Was machen die da?

00:27:06: Von was haben sie gesprochen?

00:27:08: Wer ist Sit?

00:27:10: Sie

00:27:11: können mir die Folgen nennen.

00:27:12: Wer ist sit?

00:27:13: Das rafft keiner!

00:27:15: Nee

00:27:15: das checkt keiner.

00:27:15: Schreibt es in die Kommentare.

00:27:20: Welchen Fehler macht fast jeder mindestens einmal?

00:27:24: Nicht die Dokumentation lesen?

00:27:28: Was war dein peinlichster Anfängerfehler?

00:27:31: Oh,

00:27:33: da gibt es einige.

00:27:34: Kommt das Sitter schon daran?

00:27:36: Ja, das war schon mal unangenehm.

00:27:39: aber für mich war der Punkt halt dass ich dann irgendwie dachte Ich würde dem einen Kunden die E-Mail schreiben und hab dann den anderen Kunden die e-mail geschrieben.

00:27:52: Also falsche Anrede so Da denkst du wirklich so, okay gut.

00:27:57: Das hätte man verhindern können und führt natürlich dann irgendwie zu einer unangenehmen zweiten E-Mailen.

00:28:04: der mir das gerade rückt.

00:28:05: Also

00:28:07: Spezialist oder Generalist?

00:28:13: Ich glaube dass Spezialisierung auf jeden Fall eine richtig geile Möglichkeit ist sich in der Tiefe mit Wasser auseinanderzusetzen.

00:28:23: also da bin ich fest von überzeugt.

00:28:26: Man kann aber zwischen den beiden ein bisschen schwenken.

00:28:27: so für diejenigen, die sagen ich habe vielleicht mein Thema noch nicht gefunden Generalist.

00:28:32: Aber ansonsten diese Spezialisierung wirklich mal einen Thema in der Tiefe erlebt zu haben das ist ja der Punkt.

00:28:40: Früher spezialisieren oder gerade zu Beginn erstmal breit aufstellen?

00:28:47: Ich würde sagen erst einmal spezialisieren.

00:28:51: Erstmal ein Thema verstanden haben damals die ersten Schritte gemacht haben so ein bisschen das ganze überblicken können und dann das spielfeld einfach erweitern.

00:29:01: okay

00:29:03: net working oder fach wissen

00:29:05: ja auf jeden fall networking also zu wissen wer weiß wer was weiß ist so wertvoll.

00:29:12: und dass es immer noch so nach zwölf jahren in dieser firma bin ich Weiß ich auch nicht alles, aber ich weiß wer halt was weiß Und das ist hier der vorteil.

00:29:22: In dieser firme bist du maximal drei personen von der antwort entfernt habe ich so gemerkt über die Jahre.

00:29:28: Das heißt also zu wissen, wie man hier fragen kann das ist der wichtigste Punkt.

00:29:36: Welche Fähigkeit war die Wichtigste für deinen ersten Berufsjahre?

00:29:43: Auf jeden Fall das Thema Selbstorganisation.

00:29:45: Also selber zu schauen welche Themen sind jetzt wichtig Wie muss ich mich priorisieren und welche Themen haben jetzt Vorrang und welchen nicht.

00:29:54: Also Thema Selbst-Organisation.

00:29:57: Wir haben es auch gesehen während der Pandemie Thema Home Office.

00:30:03: Also da war auch das Thema, wie organisiere ich mich?

00:30:06: Ich kann auch die ganze Zeit auf der Couch legen und Fernsehschauen aber dann passiert halt nichts davon erledigt sich die Arbeit nicht selber.

00:30:12: also da spätestens hat man auch gelernt okay was bedeutet denn tatsächlich Selbstorganisation?

00:30:16: ja.

00:30:18: Welche Fähigkeiten hättest du denn gern schon früher gelernt?

00:30:24: Ich glaube ich hätte gerne früher gelernt auf mich selber achten zu geben, in all dem was ich da tue.

00:30:32: Also so sehe ich dann auch für die Technik gebrannt habe.

00:30:34: So sehe ich mich für irgendwas spezialisiert habe.

00:30:37: Habe ich irgendwie so ein bisschen mich selbst außer Acht gelassen.

00:30:41: also ich glaube dieses so ein bissel self-care so Ausgleich finden neben der Arbeit, neben dem Studium vor allen Dingen was beides sehr intensiv ist wenn man das parallel macht.

00:30:53: Ich glaub dass Das würde ich gerne.

00:30:55: das hätte ich gern gehabt.

00:30:56: ja

00:30:57: Zum Schluss, ein Karriere-Tipp in drei Worten.

00:31:02: Muss das halt Satz sein oder dreieinzelne Worte?

00:31:05: Auch okay!

00:31:06: Wie du willst.

00:31:09: Das Satz wird eng wenn es zum Prädikat verpägt.

00:31:11: Ja stimmt ja.

00:31:15: Einfach dranbleiben.

00:31:17: Passt.

00:31:18: Wir haben auch noch mal nachdenkert.

00:31:22: Dranbleiben nicht aufgeben und vor allem halt einfach... dem Mut haben, Dinge zu hinterfragen, Rückfragen zu stellen.

00:31:35: Dann kommt das von alleine?

00:31:36: Das passt, das entwickelt sich dann alles her.

00:31:40: Ich würde gerne nochmal zurückgehen zu dem Thema Spezialisierung.

00:31:43: Du hast ja bei der Frage Spezialist oder Generalist gesagt Spezial ist und hat es noch gesagt früh spezialisieren würde ich auch lohnen.

00:31:54: jetzt ist die frage wie finde ich denn diese spezialisierung?

00:31:58: Wie finde ich etwas wofür ich tatsächlich brenne?

00:32:02: Die einfachste Antwort ist natürlich durch verschiedene Abteilungen, die man durchlaufen kann.

00:32:06: Da hat man die Möglichkeit viele verschiedene Teams mit verschiedenen Feldern in denen sie arbeiten kennen zu lernen und man kann dort halt schon relativ früh erste Spezialisierung so für sich finden.

00:32:18: auch gucken sowas macht einem Spaß was macht nicht Spaß muss er mir nicht alle Spaß machen aber hat ja dann die Möglichkeit zu wechseln sagen ich schau mir etwas anderes an und ansonsten Glaub ich auch einfach dann der Appell, wenn einem nichts Spaß macht.

00:32:31: Man muss es ja nicht tun!

00:32:32: Also man hat ja jederzeit die Möglichkeit aufzustehen und sagen Nö also das ist irgendwie nicht.

00:32:38: und dann würde ich gerne mir was anderes anschauen.

00:32:40: und das ist auch etwas, was sich in dieser Firma sehr schätze dass man hier die Möglichkeit halt auch hat sich neu auszurichten neue Dinge auszuprobieren.

00:32:47: Und jetzt ist ja auch der Grund warum mich auch heute als Partner Manager sitze und nicht mehr als YP.

00:32:56: Kommen wir so langsam zum Abschluss drin nehmen Vielleicht ... Was würdest du, wenn du jetzt noch mal in der Position wärst, YP zu sein?

00:33:05: Deinem kleinen René sagen.

00:33:10: Puh!

00:33:11: Ähm... Ich glaub ich würde dem ... Sagen auch das Gleiche was ich eben schonmal gesagt hab bleibt dran.

00:33:22: Weil das bringt einem da am weitesten ja.

00:33:26: und also ich habe damals teilweise habe ich gedacht so oh nee Da gibt es, das geht nicht weiter.

00:33:34: Ich finde hier keine Lösung für dieses Problem was ich da lösen muss oder brauche noch ein Projekt davon?

00:33:41: keine Lust drauf.

00:33:42: aber am Ende war's dass das dran bleiben.

00:33:45: und also ich glaube ich würde mir vor allem an dem Punkt wo ich dann selber gehadert habe würde ich dann gerne nochmal sagen so komm bleib dran setz dich nun mal dran und dann passt das alles.

00:33:55: ja dann wird das Hinn hauen.

00:33:58: Kaffee trinken nochmal dransetzen.

00:34:00: Ja,

00:34:00: genau.

00:34:01: Und damals war ich noch Team Kakao auf jeden Fall.

00:34:06: Aber ja, Kakaodrinken und weitermachen.

00:34:08: Genau aber gleichzeitig um das nochmal fair einzuordnen auch gleichzeitig auf sich selber zu achten.

00:34:14: Das würde ich mir hätte ich mir auch damals gewünscht dass mir das jemanden nochmal so ein bisschen präziser oder nicht präzißer dass mit dem jemand nochmal irgendwie so prägnanter sagt so guck mal es gibt hier noch andere Dinge die wir

00:34:27: haben

00:34:28: Genau,

00:34:30: die man da erleben kann und dann auch wirklich auf sich selber ein bisschen nachzugeben.

00:34:33: Das würde ich mir auch mitgeben.

00:34:35: Schöner Appell zum Ende vom Podcast.

00:34:38: Dennoch stellen wir uns natürlich Frage... Würdest du exakt diesen selben Weg nach jetzt zwölf Jahren bei der SVA nochmal genauso gehen?

00:34:48: Mitzu wenig Selfcare!

00:34:52: Ja, ich glaube, ich würd den selben Wege noch mal gehen.

00:34:54: Ich würd' den selbe Weg nochmal gehen aber Ich würde mir da gerne selber sagen, so hundert Prozent reichen.

00:35:00: Man muss nicht überall Hundertzehn Prozent geben.

00:35:04: und also in der Realität da fragt keiner das Projekt muss nicht hundert prozent sein.

00:35:11: Achtzig Prozent ja ist so was völlig gereicht hätte.

00:35:17: ich glaube da habe ich auch einfach ein bisschen teilweise mich zu sehr reingesteigert.

00:35:21: aber So ist es damals zumindest gelaufen und genau.

00:35:25: aber so vom Weg her würde ich denselben gehen, weil ich mich vor allem hier bei der Firma auch irgendwie gut aufgehoben gefühlt habe.

00:35:32: Und ich wusste so egal welche Richtung ich einschlage, ich werde hier unterstützt und von da aus ja, derselbe Weg vielleicht ein bisschen mehr dabei auf mich selber achten, aber genau!

00:35:43: Echtzig Prozent und Dokuschreiben, dass bei Pierre René was zu lesen hat.

00:35:48: Genau richtig!

00:35:49: Und falls du nicht weiter weißt einfach Sit fragen.

00:35:53: Das ist doch ein schöner Abschluss.

00:35:55: Vielen Dank René.

00:35:56: Danke für die Einblicke und ich denke die Kernmessage wie wir es auch vor zwei Folgen hatten guckt ihr alles an mit Philipp.

00:36:05: Finde dein Weg und mach einfach mal... Du wirst schon finden Was es jetzt hier noch ergänzt, durch den wichtigen Punkt achte auf dich selbst.

00:36:13: Hundertprozentreichen trinken Kakao und setze sich morgen nochmal ran.

00:36:16: Das sind auf jeden Fall sehr gute Einblicke die wir so allen mitgeben können.

00:36:21: Ja und auch daran denken du bist gut genug.

00:36:26: Danke René für diese Folge!

00:36:28: Vielen Dank!

00:36:29: Danke!

00:36:30: Das war Spotlight on After School eurem Podcast für echte Einblick in Studium Ausbildung und Beruf ob in der Bib im Bus oder beim Prokrastinieren.

00:36:37: schön dass ihr dabei wart.

00:36:38: Lass uns gerne euer Feedback in den Kommentaren da oder schreibt uns eine Mail an podcast.msfa.de.

00:36:43: Abonniert den Podcast um die nächste Folge nicht zu verpassen und teilt ihn gerne!

00:36:47: Wir hören uns nächsten Monat, bis dahin machts gut.

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